»Alles inklusive« //
Das Buch, mein Dank & ein Ausblick

by Kaiserin

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Hurra! Es ist da. Heute erscheint mein Buch »Alles inklusive – Aus dem Leben mit meiner behinderten Tochter« im S. Fischer Verlag und ist damit überall erhältlich, wo es Bücher gibt. Ein Buch, das ohne Euch, meine Blogleser*innen, nicht entstanden wäre. Denn durch Euer Interesse, Eure Rückmeldungen, Euer Lob, Eure Diskussionen, Eure Gedanken, Eure Fernwärme, hätte ich vermutlich nicht einfach immer weiter geschrieben und vielleicht auch nie das Angebot bekommen, über unser Familienleben ein Buch zu schreiben. Als Dankeschön gibt es an dieser Stelle Musik, den Soundtrack zu meinem Buch. Ich freue mich, Euch bei meinen Lesungen zu treffen und einfach darüber, dass es Euch gibt und Ihr den Weg ins Kaiserinnenreich gefunden habt. Weiterlesen

#MeinTagohnemich

by Kaiserin

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Initiiert vom Bündnis des Women`s March sind alle Frauen* am 8. März 2017 dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen: A Day Without A Woman. Dabei geht es um die Lohnarbeit, die nach wie vor nicht gerecht bezahlt wird – und die Care-Arbeit, die nach wie vor überwiegend von Frauen übernommen und schlecht bis gar nicht vergütet wird.  Was genau passiert eigentlich – oder würde passieren – wenn Du einen Tag lang mal die Füße hochlegen würdest? Einen Tag lang nichts organisieren, für niemanden sorgen, einfach mal nichts tun? Unter dem #MeinTagohnemich sammeln wir ab morgen Geschichten vom Tag ohne Frauen, vom Tag ohne Dich. Weiterlesen

»Für dich heiße ich Nora.« //
Ein Ausstellungsbesuch

by Kaiserin

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Menschen mit Down-Syndrom als Außerirdische darstellen – seriously!? Klar, mit dieser Diskussion könnte ich jetzt in den Text einsteigen. Mache ich aber nicht. Ich möchte viel lieber zeigen, wie toll die Ausstellung TOUCHDOWN ist, die in der Bonner Bundeskunsthalle zu sehen ist. Und warum sie das ist, selbst für Museumsmuffelinen wie mich.

In klarer Sprache führen Menschen mit Down-Syndrom durch die sieben Abteilungen der Bundeskunsthalle. Zu bestimmten Zeiten persönlich, sonst auf kleinen Texten an den Wänden und in Filmen. Die Ausstellung zeigt Spuren von Menschen mit Down-Syndrom: in der Kunst, in der Wissenschaft, in Filmen und im Theater, in der Gesellschaft, in verschiedenen Zeiten. Sie erzählt, wie Menschen mit Down-Syndrom leben, wie sie früher gelebt haben – und wie sie in Zukunft leben möchten. Entwickelt wurde das Konzept von Menschen mit und ohne Down-Syndrom. Im Buch zur Ausstellung schreibt Rein Wolfs, der Intendant der Bundeskunsthalle, dass mit der Ausstellung das erste Mal überhaupt die Geschichte des Down-Syndroms erzählt wird. „Wir selbst waren ebenso erstaunt darüber, wie unerforscht dieser Bereich unserer gemeinsamen Geschichte noch immer ist.“ Weiterlesen

Und wie machst du das, Elisabeth?

by Kaiserin

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Name: Elisabeth*

Alter: 41 Jahre

Mutter von: Anouk* (12 Jahre), Rasmus* (9 Jahre) und Momme* (2 Jahre)

Wir wohnen in einer kleinen Stadt in Schleswig-Holstein, in einem Haus aus den 1950er Jahren, das wir mit sehr viel Eigenleistung in vielen großen und kleinen Schritten sanieren. Dazu gehört ein großer Garten. Es sieht noch sehr nach Baustelle aus, an vielen Stellen geht es weiter, mal sichtbarer, mal unsichtbar. Wir haben schon viel geschafft. Jemand sagte neulich, dass es immer mehr ein kinderfreundliches Haus wird. Viele befreundete Kinder kommen sehr gerne zum Spielen zu uns – das macht mich glücklich. Seit Einzug vor drei Jahren bewohnen wir die untere Etage. Es ist eng und provisorisch, kein Zimmer ist ganz fertig. Aber wir arbeiten mit all unserer Kraft am Ausbau des oberen Geschosses und hoffen, dass die Kinder in der zweiten Jahreshälfte im Dachgeschoss ihre Zimmer beziehen können und räumliche Entspannung eintritt. Weiterlesen

Und wie machst du das, Gaby?

by Kaiserin

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Name: Gaby

Alter: 52 Jahre

Mutter von: Selina Johanna (27 Jahre) und Fiona Marie (11 Jahre)

Oma von: Noah Immanuel (18 Monate)

Ich wohne in Langenfeld im Rheinland. Eine wenig schöne Stadt mit ca. 60 000 Einwohner*innen. Ich liebe dieses Nest von Herzen, denn ich bin hier geboren, tief verwurzelt und in einem guten Netzwerk mit wundervollen Menschen bestens aufgehoben. Kurz nach der Geburt von Fiona haben wir ein Reiheneckhaus in ganz ruhiger Lage und zentrumsnah (nein, das ist hier nicht paradox) gekauft. Mit Garten. Fiona kann toben, Fußball spielen, schaukeln. Im März 2015 konnten wir das Haus direkt nebenan erwerben. Ein riesiger Glücksfall. Das braucht man manchmal einfach: Glück.
Wir bauen um. Seit Monaten. Fiona wird mittelfristig in unserer Nähe leben können mit einer Pflegekraft. Später einmal soll sie sich weiter von uns entfernen. Aber so weit sind wir noch nicht… Weiterlesen

Und wie machst du das, Christin?

by Kaiserin

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Name: Christin

Alter: 30 Jahre

Mutter von: Emma (5 Jahre) und Maximilian (8 Jahre)

Wir wohnen in Panketal, im Berliner Speckgürtel. Noch in einem Haus zur Miete, aber das wird sich hoffentlich im nächsten Jahr ändern. Geplant ist ein barrierefreier Bungalow.

Beruf: Mutter, Hausfrau, Studentin, Ehefrau

Berufung: Allroundtalent

Wie war dein Leben, bevor deine Kinder kamen?
Ziemlich chaotisch und nicht besonders fokussiert. Aus jetziger Sicht war ich selber noch ein Kind und habe einfach in den Tag hineingelebt – sorglos und frei. Das ist weder verwerflich oder schlimm, sondern war meinem Alter entsprechend. Jung, wild, ein bisschen verrückt. Es war weder besser noch schlechter als jetzt, nur anders.

Wie sieht dein Alltag heute aus?
Voll und durchgeplant. Zu typischen Dingen wie Schule, Kindergarten, Haushalt kommen Studium, private Projekte und vier bis fünf Therapietermine für Emma (Physiotherapie, Logopädie), zweimal die Woche Leichtathletik und einmal die Woche Klavier von Max. Natürlich passieren dann noch ungeplante Sachen wie kaputte Autos, kranke Kinder, Kindergeburtstage, Elternversammlungen, Arzttermine. Unser Alltag ist nicht besonders langweilig. Weiterlesen

Das Leben eben, Pt. III

by Kaiserin

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In »Das Leben eben« teile ich in unregelmäßigen Abständen meine liebsten Fundstücke aus dem Netz – und eigene Gedanken. Oft geht es dabei um Inklusion, Gleichberechtigung und das Leben mit Kindern. Manchmal um kleine Szenen des Alltags; manchmal um Trauer, als Teil des Lebens. Außerdem dabei: Blumen, Empörung und Musik. Das Leben eben. Weiterlesen

Und wie machst du das, Antje?

by Kaiserin

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Name: Antje

Alter: 37 Jahre

Mutter von:
Tochter 1 (13 Jahre), Tochter 2 (12 Jahre), Tochter 3 (6 Jahre), Kleiner Prinz (2 Jahre)

Eigentlich wohnen wir in einem kleinen Dorf in Sachsen. Eine hügelige Gegend, 40 Minuten von Dresden, sechs Autominuten von der nächsten Einkaufsmöglichkeit entfernt. Mit dem Fahrrad (plus Kindersitz oder Hänger) ist es spätestens auf dem Heimweg eine echte Kraftprobe. Wir haben ein schönes, großes Haus mit großem Garten. Feld und Wald sind gleich hinter der Hecke.
Seit einem Jahr und für ein weiteres leben wir in Changchun/China. Wir wohnen in einer Doppelhaushälfte in einem so genannten „deutschen Dorf“, in dem viele Leute aus Deutschland, aber auch viele Menschen anderer Nationalitäten leben. Das Haus ist so geräumig, dass jedes Kind sein eigenes Zimmer bekommen hat. Es ist ein abgeschlossenes Wohngebiet, das auch überwacht wird. Wir sind umgeben von einem großen Park und ganz in der Nähe gibt es zwei Seen. Weiterlesen

Und wie machst du das, Maria?

by Kaiserin

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Maria Umrik ist „die Mutter von…“. Und natürlich noch viel mehr. Allerdings kann ich dieses Interview nicht beginnen, ohne ihre wunderbare Tochter vorzustellen, die mich zu ihr geführt hat: Anastasia Umrik; Unternehmerin, Modemacherin, Autorin, Bloggerin, Traumfrau. Ich freue mich sehr über dieses schöne Familienportrait.  Weiterlesen