Reisen mit besonderen Herausforderungen

by Kaiserin

„Behinderte Kinder sollen alles machen, was auch nicht behinderte Kinder machen!“ meinte die ehemalige Physiotherapeutin von Kaiserin 1 und stellte sie kurzerhand auf den Kopf. Meine Tochter gluckste vor Freude! Leider sind nicht alle Dinge, die alle Kinder machen, für behinderte Kinder selbstverständlich – und manche funktionieren schlicht und einfach nicht. Dabei kommt es natürlich immer ganz individuell auf das Kind, die Behinderungen und die Erkrankungen an. Mit Kaiserin 1 sind viele Aktivitäten möglich – wir benötigen dafür aber zusätzliche Hilfe. Ein Spielplatzbesuch alleine mit ihr und ihrer Schwester ist zum Beispiel sinnlos bis unmöglich. Kaiserin 2 braucht ja auch noch viel Betreuung, kann noch nicht alleine rutschen oder schaukeln. Kaiserin 1 kann noch nicht frei sitzen und nicht gehen, daher kann sie auch nicht alleine rutschen oder schaukeln. Auf dem Schoß ist es möglich – aber dann kann ich nicht gleichzeitig hinter ihrer Schwester herrennen. Es muss immer eine Betreuungsperson für jedes Kind dabei sein. Entweder ist also der Kaiserinnen-Papa dabei, oder die Einzelfallhelferin von Kaiserin 1 oder eine Freundin. Zusätzlich zu den Mobilitätsproblemen kommt, dass wir noch immer gegen den wunden Po von Kaiserin 1 kämpfen und sie recht häufig gewickelt werden muss; manchmal mehrmals in einer Stunde. Man muss also immer abrufbereit reagieren können, falls etwas in die Windel geht. Abgesehen vom Sauerstoffbedarf, den sie hat, wenn sie einschläft… Weiterlesen