Auszeit an der Nordsee

by Kaiserin

Das Kaiserinnenreich macht eine kleine Pause. Ganz ruhig wird es hier zwar nicht, aber viel mehr Output als ein paar Bilder auf Instagram wird es in den kommenden drei Wochen nicht geben. Ich lasse mir ab jetzt Nordsee-Luft um die Ohren pusten und hoffe zwischendurch auf ein paar Sonnenstrahlen.

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Filmtipp: „Ich bin auch noch da, Mama!“

by Kaiserin

Für Kaiserin 2 ist ihre große, behinderte Schwester das normalste der Welt. Kaiserin 1 gehört für sie ganz selbstverständlich zu unserer Familie, seit dem Tag ihrer Geburt vor 1 1/2 Jahren. Mittlerweile kann Kaiserin 2 sogar schon Schwester sagen und auf sie deuten. Na ja, es klingt dann eher wie Sästa, aber wir verstehen sie. Jeden Morgen führt der erste Weg direkt zum Therapiebett ihrer großen Schwester, in der Kita hat die kleine ein Auge auf die große Kaiserin und abends gibt es vorm Schlafengehen ein Gute-Nacht-Küßchen.

Trotz all der Normalität mache ich mir Gedanken, inwiefern die Behinderungen der großen Schwester das Leben meiner kleinen Tochter beeinflussen werden. Ich schreibe Behinderungen und meine damit vor allem das Drumherum: Die viele Bürokratie, den daraus resultierenden Stress, die Kämpfe mit der Krankenkasse, Therapie- und Arzttermine, Sorgen, Krankenhaustage und – nächte. Alle Momente, in denen ganz klar meine erste Tochter im Mittelpunkt stehen. Weiterlesen

Die kaiserliche Woche // KW 37

by Kaiserin

Im Familienalltag kommt ein Wochenrückblick oft zu kurz. Hier nehme ich mir die Zeit (auch wenn es Dienstag statt Sonntag wird…), die Woche Revue passieren zu lassen. Mit meinen Lieblingsbildern von Instagram und ein paar persönlichen Empfehlungen.

Klickenswert: Mein Artikel für die taz-Serie Inklusion über unsere Kitaplatzsuche ist nun auch online: „Man muss sie füttern? Kriegen wir hin!“. Vielen Dank für all die netten Reaktionen auf den gedruckten Text! Schön, dass anscheinend doch noch ganz klassisch Zeitung gelesen wird. Weiterlesen

Bildung und Erziehung für alle!

by Kaiserin

Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr. (Frei nach Wilhelm Busch)

Kinder fordern ihre Eltern, das ist neben Wachsen und Essen und Schlafen und Lernen und Lachen ihre Hauptaufgabe. Kindererziehung die gößte Herausforderung für ihre Eltern. Ob die Kinder behindert sind oder nicht ist dabei zweitrangig. Um Erziehung von Kindern – mit und ohne Behinderung – und um die Belastungsprobe Elternschaft ging es im beim Familientreffen vom CHARGE e.V. im Juli 2014. Wir waren mit viel Gepäck angereist, um andere Familien kennenzulernen, die Kinder mit ähnlichen Handicaps wie Kaiserin 1. Unsere Tochter gilt als taubblind, entwicklungsverzögert, gehbehindert – um nur einige Diagnosen zu nennen. Ihre Diagnoseliste ähnelt der von Menschen mit dem CHARGE-Syndrom. Deshalb kamen wir zum Familientreffen: Austausch mit Familien in ähnlicher Situation, Anregungen für den Familienalltag sammeln,auf der Suche nach Inspiration, Entspannung und Verständnis. Das Programmheft war dick. Die Kinderbetreuung exzellent organisiert. Jedes Kind – behindert oder nicht – hatte eine Eins-zu-Eins-Betreuung, so dass wir Eltern unbesorgt am Vortragsprogramm teilnehmen konnten. Gelebte Inklusion durch Gebärdensprachdolmetscher, eine barrierefreie Unterkunft und Betreuer_innen, die in Gebärdensprache kommunizieren konnten. Schon allein um dieses wunderbare Miteinander erleben zu dürfen, hat sich die Reise für uns gelohnt.

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Auf Kitaplatz-Suche mit einem behinderten Kind

by Kaiserin

Für die taz-Serie Inklusion habe ich darüber geschrieben, wie wir in Berlin einen Kitaplatz für Kaiserin 1 gesucht und über viele Umwege letztendlich auch gefunden haben. Warum ich so glücklich darüber bin, meine Kinder gut betreut zu wissen, habe ich ja schon in der Ode an die Kita erklärt. Den taz-Artikel gibt`s demnächst auch online. Heute aber mit feinster Druckerschwärze und dem hübschen Foto von meinen Töchtern und mir, das Carolin Weinkopf gemacht hat, am Kiosk Deines Vertrauens. Zum In-aller-Ruhe-Lesen und In-der-Hand-Halten. Weiterlesen