Die kaiserliche Woche // KW 2

by Kaiserin

Ich bin eine Feministin.

Meine Erkenntnis der Woche. Verantwortlich dafür: Mein Blog. Das Schreiben meiner Texte für das Kaiserinnenreich. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Leben mit Behinderung, der Austausch mit Leser_innen, online und offline. Schon vor der Arbeit am Kaiserinnenreich sah ich die Welt durch feministische Augen. Einen Namen für den dringenden Wunsch nach Geschlechtergerechtigkeit habe ich aber erst jetzt gefunden. Den Austausch mit anderen feministischen Blogger_innen und Aktivist_innen – online und offline – empfinde ich als sehr bereichernd. Ich fühle mich nicht mehr allein mit meinem Unbehagen über gesellschaftliche Hierarchien und ungerechte Machtverhältnisse. Durch meine journalistische Arbeit zum Thema Inklusion habe ich gelernt, dass Feminismus ein Teil davon ist. Inklusion kann nur gelingen, wenn Feminismus umgesetzt wird. Damit schließt sich für mich ein Kreis und alles bekommt einen Sinn: Ich schreibe für mein Ideal einer feministischen, inklusiven Gesellschaft. Eine Utopie? Vielleicht. Aber auf jeden Fall eine, nach der es sich zu streben lohnt.

Das feministische Online-Magazin umstandslos veröffentlichte einen Artikel über meine Nächte, von 2011 bis heute; die großartigen fuckermothers verloren erst kürzlich nette Worte über mich. Ich freue mich, ein kleiner Teil des feministischen Netzwerkes zu sein, über die damit verbundenen Horizonterweiterungen und wünsche mir in manchen Situationen eine kluge Stimme im Ohr, eine feministische Fee.

Wie Inklusion gelingen kann, beschreibt die tolle Journalistin Katharina Ludwig in ihrem Artikel für die den Tagesspiegel: Behindert? Ganz normal. Katharina besuchte eine sonderpädogische Kita, die sich auch für nicht behinderte Kinder geöffnet hat. Wer davon profitiert? Alle!

Ein schöner Beitrag über das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung aus der Berliner Zeitung: Eine Villa der Inklusion. Geht doch!

Über Technik, die Inklusion fördern kann, schreibt die Süddeutsche Zeitung: „Ich will mich frei fühlen“.

Kinder und Karriere? Können zusammen funktionieren, auch für selbständige Mütter. Ein paar spannende Frauen aus Hamburg haben sich zum Netzwerk Mompreneurs zusammen geschlossen. Artikel im Hamburger AbendblattUnternehmerinnen und Mütter.

Die Woche endet mit einer tollen Überraschung: Ich bin mit dem Kaiserinnenreich nominiert als Newcomer-Bloggerin! Wer mag, kann am Montag ab 20.30 Uhr online für mich abstimmen – und für alle anderen großartigen Blogger_innen, wie zum Beispiel Frau Gehlhaar oder Das Nuf. Alle Infos gibt`s hier: Die Goldenen Blogger 2014.

Foto 2Sehenswert: Geburtstagsblumen für das Geburtstagskind Frau Gehlhaar.

Foto 1Festhaltenswert: Der Augenblick Fünf-Minuten-Sonne vorm Bürofenster.

Foto 4Lebenswert: Kaiserin 1 im Kinderwagen, mein kleiner Lieblingspunk.

5 Kommentare zu “Die kaiserliche Woche // KW 2

  1. Beim ersten Satz habe ich beglückt gelacht und später vor Rührung fast geweint.Happy welcome Feministin!!! Feminismus ist die coolste Gesellschaftskritik.
    Und dann habe ich gedacht, dass wenn alle Kinder eine Person, die ein wenig ist wie du, in ihrem Leben hätten,dann wäre die Welt ein bei weitem besserer Ort.( und damit möchte ich nicht die Verantwortung für die manchmal auch schlechte Welt auf die
    Schultern der Mütter legen!ich freue mich nur sehr über die bedingungslosen Liebe in deinen Worten wenn du über deine Kaiserinnen Schreiber.)

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