Die kaiserliche Woche // KW 4

by Kaiserin

Diese Woche am allermeisten beeindruckt hat mich das Multimedia-Dossier bei ZEIT Online: Wer darf leben? ist die Frage. Es geht dabei um Pränataldiagnostik und Kinder mit Down-Syndrom. Um Eltern, die überfordert sind, Entscheidungen über Leben und Tod ihres Kindes zu treffen und immer auch im die Frage: Welches Leben ist lebenswert? Und wer hat das Recht, das zu entscheiden? Auch aus journalistischer Perspektive ein wunderbarer Beitrag, inklusive Videomaterial, Slideshow, Hashtag und Online-Debatten.
Über unsere Erfahrung mit Pränataldiagnostik habe ich hier geschrieben.

Ist es wegen des Rollstuhls?, fragte ich ihn.
Nein! Niemals! Aber…
Über die Liebe und das Flirten hat meine Freundin Anastasia Umrik für im gegenteil! geschrieben: Nein! Niemals! Aber…

Auf einem Workshop zum Thema Intersektionalität (was so viel bedeutet wie Mehrfachdiskriminierung) lernte ich May Ayim kennen. Leider nur durch einen Film, denn die afrodeutsche Lyrikerin und Aktivistin nahm sich im Jahr 1996 das Leben. Den Film gibt es zum Glück auch im Internet zu sehen. Bitte anschauen und mindestens so beeindruckt sein wie ich, von dieser großartigen, starken und talentierten Frau: May Ayim

Wie fördert man eigentlich ein blindes Kind? Der Verein Anderes Sehen hat eine hilfreiche Liste zusammengestellt: Tipps für Eltern und Pädagogen blinder Kinder

Aus seinem Leben mit einem Sohn mit Down-Syndrom hat der Journalist Hauke Schrieber erzählt: Was Anton besser kann als andere Kinder

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Diese Woche bekam ich sehr viele, sehr freundliche E-Mails von neuen Leser_innen meines Blogs. Schuld daran: Die NIDO hat mich gefragt, ich habe geantwortet. Vielen Dank für die tolle Resonanz auf das Interview!

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Sehenswert: Ein Hauch von Frühling.

 

Foto 2Lesenswert: Was Momo sagt.

 

3 Kommentare zu “Die kaiserliche Woche // KW 4

  1. Das Dossier auf Zeit-online hat mich auch sehr bewegt und bei uns für Gesprächsstoff gesorgt. Wichtig fand ich auch noch mal den Kommentar: “Man kann eben nicht sagen, es ist für jeden eine persönliche Entscheidung. Natürlich ist es das auch, aber die wird ja immer auch geprägt von Umfeld und Gesellschaft. So wie die Gesellschaft mit Behinderung umgeht, wird es auch einen Einfluss auf die Entscheidung haben.“
    LG, Micha

    • Hallo Micha, sehe ich auch so. Es erzeugt ja zum Beispiel einen enormen Druck, wenn man weiß, dass man sich jetzt schon – und in einigen Jahren noch mehr – dafür rechtfertigen muss, ein behindertes Kind auf die Welt zu bringen. Danke für Deine Gedanken, Mareice

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