8 Kommentare zu “Behinderte Momente #6

  1. „ES“ vielleicht weil „DAS“ Kind. Ich denke, es war nicht geringschätzig gemeint sondern grammatikalisch richtig ausgedrückt, weil es ja „das Kind“ heißt und nicht „die Kind“ oder „der Kind“. Wisst ihr, wie ich mein 😉
    Mir ist mal beinahe jemand an die Kehle gegangen weil ich gefragt habe wie „das Kleine“ heisst.. deshalb habe ich mir das gemerkt.
    Liebe Grüße, Steffi

  2. Mein Kind wird mit dem Fahrdienst in die Kita gebracht, obwohl es mit seinem Geschwister in die gleiche Kita geht. Und ich bin sehr froh darum! Ein Grund, warum ich morgens rechtzeitig zur Arbeit komme, und mein Kind nicht in Zeitstress gerät.

    • Liebe Frauke, das klingt super! Mir liegt es fern, einen Fahrdienst an sich zu kritisieren. Er ist eine tolle Möglichkeit der Entlastung. Was mich nur geärgert hat war die Annahme, dass alles rund um mein behindertes Kind anders ablaufen muss als beim nicht behinderten Geschwisterkind. Unsere Kita liegt zum Glück nur 300 Meter Fußweg von unserer Wohnung entfernt, ein Fahrdienst wäre in unserem Fall also Quatsch. Allerdings begrüße ich alle Entwicklungen, die in Richtung Beamen gehen, das würde unseren Familienalltag immens erleichtern. Mit augenzwinkernden Grüßen, Mareice

      • Liebe Mareice,
        Danke für deine Antwort! 300m Entfernung von der Wohnung, das ist natürlich ein Traum. Beamen? Fantastisch!
        Herzliche Grüße, Frauke

  3. :/ Kenne ich… ähnliche Riege wie:

    * Jetzt wird es ja bald schulpflichtig. Habt Ihr Euch schon für Sonderschule A oder Sonderschule B entschieden?

    * Oh, es kann ja sprechen!

    * Ich habe eine Bekannte, deren Kind geht auch in die heilpäd. Einrichtung… [unser Kind nicht]

      • Ich weiss nicht wie es in dem Zusammenhang gemeint ist, aber ich habe eine Bekannte, in deren Familie werden andere (meist die Kinder, aber nicht ausschließlich) oft mit „es“ angesprochen/benannt…das hat aber (jedenfalls nie den Eindruck auf mich gemacht) nichts mit mangelnder Wertschätzung zu tun, sondern sie lassen einfach ein Wort weg…ich glaube es war „Gustl“, also „das Gustl“ was sie einfach als Kosenamen benutzen. Es kommt in diesem Zusammenhang immer sehr liebevoll an und hat auf mich nie einen abwertenden Eindruck gemacht.

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