Und wie machst du das, Julia?

by Kaiserin

„So langsam gehen uns die Nerven aus!“ schrieb mir Julia in dieser Woche per Mail. Der Grund für ihre strapazierten Nerven ist der deutschlandweite Streik von Erzieher_innen in Kitas. Julias Familie ist davon betroffen – und zwar besonders hart. Ihr jüngster Sohn ist entwicklungsverzögert und braucht die Therapien, die in seiner Kita angeboten werden. Ohne Kita: keine Förderung. Im Mutterfragebogen erzählt Julia, warum eine Notbetreuung oder ein privater Zusammenschluss von Eltern für Familien mit behinderten Kindern oft nicht in Frage kommen – und davon, welche Konsequenzen der Kita-Streik für ihr Berufs- und Familienleben hat.

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Name: Julia Vellguth

Alter: 39 Jahre

Mutter von: Otis (gerade 6 Jahre alt) und Kaspar (gerade noch 8 Jahre alt)

Beruf: Freiberufliche Redakteurin

Berufung: Schreiben, schreiben, schreiben!

Wir wohnen in einer Erdgeschoss-Wohnung mit kleinem Garten in Hamburg-Ottensen – ein wahrer Glücksgriff.

Familie

Wie war dein Leben, bevor deine Kinder kamen?
Da ich mit meinem Mann schon einige Jahre zusammen war, bevor wir geheiratet und Kinder bekommen haben, hatten auch vorher schon viel gemeinsam erlebt und wussten, dass wir uns aufeinander verlassen können. Wir sind viel gereist, haben unsere Freundschaften gepflegt und waren einfach viel unter Leuten. Nach dem Heiraten war für uns beide klar, dass wir jetzt Kinder wollen. Mein Mann hat noch studiert und ich hatte eine Festanstellung als Redakteurin in Vollzeit bei einer Wochenzeitung.

Wie sieht dein Alltag heute aus?
Inzwischen sind die Rollen bei meinem Mann und mir vertauscht. Während er in Vollzeit arbeitet, arbeite ich frei und viel von zu Hause aus, aber schon seit ein paar Jahren nicht mehr in Vollzeit. Meine Festanstellung habe ich aufgegeben, um mehr Zeit für unsere Kinder zu haben.
Der Alltag ist ziemlich durchgetaktet: Während mein Mann morgens früh das Haus verlässt, muss ich sehen, dass meine Kinder gut in Schule und Kindergarten kommen. Kaspar geht in eine Ganztagsschule und ist von 8 bis 16 Uhr dort, danach hat er noch Hobbys wie Fußball, Pfadfinder oder Klavier. Otis geht noch in den Kindergarten, wohin ich ihn in der Regel spätestens um 9 Uhr bringen will, um dann schnell wieder zu Hause am Schreibtisch zu sitzen.
Zwei Mal die Woche fahre ich ins Büro zu meinem Haupt-Auftraggeber, einem Stadtmagazin im 60 Kilometer entfernten Lüneburg. Die Autobahn ist oft voll – und vor allem auf der Rückfahrt komme ich oft ins Schwitzen, ob ich rechtzeitig ankomme, um Otis aus der Kita abzuholen und vor Kaspar zu Hause zu sein.
Wenn ich nicht nach Lüneburg fahre, arbeite ich etwa von 9:30 bis 15 Uhr zu Hause. In der Zwischenzeit erledige ich aber meistens trotzdem Einkäufe, Arzttermine sowie kleine Arbeiten im Haushalt, um das nicht machen zu müssen, wenn die Kinder da sind. Nachmittags ist dann Kinderzeit. Otis geht auch zum Turnen und zum Reiten, was für mich bedeutet, die Fahrerei der beiden Kinder aufeinander abzustimmen beziehungsweise für den Großen jemanden zu organisieren, der ihn mitnimmt. Da sind Netzwerke unabdingbar!
In Zeiten, in denen ich beruflich viel zu tun habe, muss ich mich auch abends noch mal hinsetzen und etwas zu Ende schreiben oder recherchieren. Das ist der Nachteil, wenn man hauptsächlich von zu Hause aus arbeitet: Die Arbeit endet theoretisch zu keiner Uhrzeit.

Wie ist euer Familienalltag derzeit vom Streik betroffen? Welche Auswirkungen hat der Streik auf eure Arbeit, eure Freizeit?
Wir haben das große Glück, dass wir drei Großelternpaare in der Stadt haben – drei, weil meine Schwiegereltern geschieden sind und beide neu geheiratet haben. Der Streik fing in unseren Maiferien an, so dass wir erst mal dachten, es wäre nicht schlimm, weil wir sowieso verreist sind. Nun hat es uns aber voll erwischt: Zwei von drei Großelternpaaren sind verreist und ich kann meine Arbeit gerade auf keinen Fall liegen lassen. Es gibt feste Abgabetage für mich. Wenn ich etwas nicht schaffe, macht es kein anderer für mich. Da ich den Auftraggeber behalten will, kann ich es mir nicht erlauben, nicht zu arbeiten.
Nachdem wir ein paar Tage die Großeltern als Babysitter eingespannt haben, die greifbar waren, musste mein Mann sich nun drei Urlaubstage nehmen, die er eigentlich erst im Juni nehmen wollte. Zwar bietet sein Arbeitgeber – ein großer Krankenhaus-Konzern – sogar eine Notbetreuung für Kinder an, aber mit unserem Sohn Otis können wir das nicht machen. Er braucht eine gewohnte Umgebung, die Personen müssen ihn kennen, um richtig auf ihn einzugehen. So kommt es für uns auch nicht in Frage, ihn zu einer von Eltern organisierten Notbetreuung zu geben, weil die Eltern ihn und seine Eigenarten zu wenig kennen und mit ihm überfordert wären. Das wollen und können wir niemandem zumuten, der Otis nicht kennt. Deshalb kommen als Babysitter nur wir oder unsere Eltern in Frage. Freunde, die ihn vormittags betreuen könnten, haben wir leider auch nicht, da alle arbeiten.

Ich finde die Auswirkungen für meinen Sohn Otis nicht nur deshalb negativ, weil er jetzt ständig zu Hause ist. Er braucht auch die anderen Kinder, einen geregelten Tages- und Wochenablauf sowie auch die Logopädie und Ergotherapie, die er im Kindergarten bekommt. Uns Eltern der Integrationskinder sagt auch keiner, ob und warum unsere Kinder keine Therapien bekommen können, solange die Erzieher streiken. Wenn das noch Wochen so weitergeht, wirkt sich das garantiert negativ auf Otis’ Gemütszustand und Entwicklung aus.
Inzwischen fragt Otis auch jeden Tag, ob es wieder in den Kindergarten geht. Man merkt, dass ihm diese Struktur fehlt und er im Moment seine kleinen Hobbys am Nachmittag dafür richtig genießt. Sollte der Streik wirklich, wie es teilweise heißt, bis zu den Sommerferien gehen, kommen wir echt in Bedrängnis. Ich kann dann wahrscheinlich nur an den Tagen richtig arbeiten, an denen mein Mann ausgleichsfrei hat. Für mich als Freiberuflerin bedeutet der Streik außerdem, dass ich noch mehr abends arbeiten und tagsüber nur für meinen Sohn da sein muss.

Hast du dennoch Verständnis für die Streikenden?
Als es im April mit eintägigen Warnstreiks losging, dachte ich noch, das kann ich gut verstehen. Inzwischen ist die Stimmung bei mir wie auch bei vielen anderen Eltern aus unserer Kita gekippt, und man ist nur noch gefrustet. Mein Sohn hatte vor zwei Wochen Geburtstag, und das konnte noch nicht mal im Kindergarten gefeiert werden – und wann das passieren wird, steht in den Sternen.
Natürlich sollte der Erzieherberuf mehr gewürdigt werden, aber vielleicht sollte man da auch schon bei der Ausbildung ansetzen? Erzieher verdienen so viel, wie es für viele Ausbildungsberufe üblich ist. Die Anforderung an sie ist aber so hoch, als wären sie Studierte. Warum kann man den Beruf nicht so weit aufwerten, dass man aus einer Ausbildung ein Studium macht? Schließlich sind die Anforderungen vergleichbar hoch wie bei den Grundschullehrern.

Wann und wie hast du von der Behinderung deines Kindes erfahren?
Der Prozess war sehr schleichend, bis wir wussten, dass etwas nicht stimmt. Schon als Otis mit einem Jahr in die Krippe kam, fiel den Erzieherinnen auf, dass er sich anders entwickelt, sich nicht so für die anderen Kinder interessiert und nicht mit dem Sprechen anfängt. Wir dachten anfangs noch, das kommt alles noch. Doch als er zwei wurde, riet uns der Kinderarzt, ihn untersuchen zu lassen, weil er immer noch kaum sprach. Mit knapp drei wurde er dann durchgecheckt. Heraus kam erstmal nur, dass er nicht entwickelt ist wie die Kinder in seinem Alter.
So richtig gewundert haben mein Mann und ich uns nicht, weil auch mein Mann ein Spätstarter war. Inzwischen ist er in vielen Bereichen auffälliger als ein Spätstarter. Trotzdem dachte ich damals „Das kommt alles noch“, und das hoffe ich heute immer noch.

Inwiefern ist dein Kind behindert und welche Beeinträchtigung wiegt für dich am schwersten?
Rein körperlich ist Otis kerngesund. Die einzige Diagnose, die wir haben, lautet umschreibend „Globale Entwicklungsverzögerung und auffälliges Kommunikationsverhalten“, was sich erst mal nach nichts Halbem und nichts Ganzem anhört. Inzwischen würden wir sagen, er ist mit seinen gerade sechs Jahren ungefähr so entwickelt wie ein Vierjähriger. Was dazu kommt, sind viele Verhaltensweisen, die am ehesten dem Autismus-Spektrum zuzuordnen sind. Seien das seine Begeisterung für optische und haptische Reize, das Aufgebrachtsein über Planänderungen oder diffuse Ängste. In diesem Bereich warten wir noch auf eine Diagnostik, auf die man in Hamburg sehr lange warten muss – wir warten schon seit über einem Jahr.

Wir sind stolz, was Otis schon alles erreicht hat, denn er entwickelt sich ganz langsam immer in seinem Tempo weiter. Er kann Fahrrad fahren, Rollschuh laufen, ist trocken,… Dafür weiß er nicht recht, wie er mit anderen Kindern in Kontakt treten soll, spricht immer noch für Außenstehende recht undeutlich, hat noch kein ausgeprägtes Sprachverständnis und dadurch sehr wenig Geduld, wenn er etwas nicht versteht. Für mich ist es am schmerzlichsten mitanzusehen, dass ihm im Privatbereich die sozialen Kontakte mit Gleichaltrigen fehlen. Mein Mann meint, dass sie ihm in seinem jetzigen Entwicklungsstadium einfach nicht wichtig sind.

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„Eine Mutter liebt am stärksten ihr schwächstes Kind“, so lautet ein schwedisches Sprichwort.
Stimmt das?

Sowas in der Art sagt meine Mutter auch immer. Ich kann das bei meinem Mann und mir nicht feststellen. Ich glaube, mein Beschützerinstinkt ist durch Otis sehr gewachsen, und ich habe mit den Jahren gemerkt, dass ich wie eine Löwin für meinen Sohn kämpfen kann und dann unglaubliche Energien entwickle. Aber uns ist schon früh aufgegangen, dass man bei all der Aufmerksamkeit für Otis auch seinem großen Bruder viel Liebe und Aufmerksamkeit schenken muss. Er braucht uns genauso, und er leistet etwas ganz Großes mit der tollen Art, wie er mit seinem kleinen Bruder umgeht. Außerdem ist Otis gar kein schwaches Kind, er ist sehr stark. Er ist nur schutzbedürftiger als sein Bruder.

Welches ist dein glücklichster Moment am Tag mit deinen Kindern? Welches der anstrengendste?
Am glücklichsten macht es mich, wenn ich meine beiden Kinder zusammen beim Spielen beobachten kann und sie eine Ebene gefunden haben, auf der sie beide etwas aus dem Spiel ziehen können und Spaß haben. Wenn unsere Jungs zusammen draußen auf dem Trampolin spielen und ich sie vor Freude juchzen höre, dann bin ich glücklich.
Am anstrengendsten finde ich es, wenn ich beiden Kindern nicht gerecht werden kann und beide etwas von mir wollen. Otis wird dann schnell laut und quakig, schreit rum, während Kaspar eher niedergeschlagen ist, wenn ich zu wenig Zeit habe. Das ist auch einer der Gründe, warum ich mir nicht mehr als zwei Kinder vorstellen kann – ich kann mich so schon kaum auf beide gleichzeitig konzentrieren.

Wieviel Zeit hast du für dich – jenseits deiner beruflichen und familiären Aufgaben?
Der einzig feste Termin in der Woche, den ich mir nicht nehmen lasse, ist der Chor, in dem ich singe. Dafür nehme ich mir zur Not auch einen Babysitter. Singen entspannt und hebt meine Stimmung ungemein. Ansonsten nehme ich mir die Zeit auch mal vormittags, wenn keiner zu Hause ist und ich gerade weniger zu arbeiten habe. Ich habe nicht das Gefühl, zu wenig Zeit für mich zu haben. Wenn wir abends mal zu zweit weggehen wollen oder eingeladen sind, finden wir in der Regel auch einen Babysitter und sehen unsere Freunde doch recht regelmäßig. Will ich allerdings meinen Mann mal mehr sehen, dann müssen wir uns richtig Urlaub nehmen und weg fahren.

Fühlst du dich als Familie – speziell mit behindertem Kind – ausreichend von Politik und Gesellschaft unterstützt?
Ich finde es immer schwierig, in welche „Schublade“ man Otis stecken soll. Er gehört nicht zu den „Regelkindern“, im Grunde aber auch nicht zu den behinderten Kindern. Ich habe mir aber abgewöhnt, ihn unbedingt in einer „normalen“ Turngruppe oder anderen Hobbys unterzubringen, die ihn überfordern würden. Inzwischen ist er in einer Psychomotorik-Gruppe im Turnverein, die sich als Integrationssport bezeichnet, und seit einem halben Jahr reitet er in einer Gruppe auf einem Hof, der therapeutisches Reiten anbietet. Ich habe gemerkt, dass es für ihn und uns einfacher ist, unter Kindern zu sein, die auch eine Beeinträchtigung haben. Außerdem ist man unter Eltern nicht mehr „die mit dem komischen Kind“, denn Otis verhält sich oft etwas unerwartet und verstörend. Seit wir aber in unserer Stadt Integrationsangebote für Kinder wahrnehmen – und davon gibt es hier einige – fühle ich mich oder uns recht gut versorgt.

Mich nervt eher, dass man auf alle Diagnostiken so lange warten muss. Bevor Otis das erste Mal von einem pädiatrischen Zentrum untersucht werden konnte, mussten wir ein halbes Jahr warten. In der Zeit hätte Otis auch schon Förderung gebrauchen können – deshalb bin ich mit ihm auf eigene Faust zur Logopädin gegangen.
Außerdem nervt es, dass der Übergang von Kindergarten in die Schule so ein wahnsinniger bürokratischer Aufwand ist. Obwohl ich einen Aktenordner voller Berichte über Otis und seine Entwicklung habe, musste ich zum Schularzt und musste ihn außerdem noch mal für die Förderschule begutachten lassen. Teilweise musste ich Vollmachten ausstellen, dass Behördenmitarbeiter sich gegenseitig in die Akten gucken dürfen, die in einem Haus arbeiten, aber entweder für den Kindergarten oder die Schule zuständig sind.

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Inklusion – was bedeutet das Wort für dich?
Für Otis ist es nicht wichtig, in einer Regelschule beschult zu werden oder mit normal entwickelten Kindern zu turnen. Er akzeptiert andere Kinder so, wie sie sind, weil er nicht wahrnimmt, was als „normal“ angesehen wird.
Was die Inklusion in Schulen angeht, glaube ich, dass es den Eltern wichtiger ist als den Kindern selbst, dass sie in Regelschulen beschult werden. Und was man aus Inklusionsschulen hört, spricht nicht gerade dafür, dass die Inklusion dort wirklich funktioniert.

Bist du die Mutter, die du sein wolltest?
Ich habe immer gedacht, dass ich Nerven aus Stahl habe, aber dem ist nicht so. In den vergangenen Jahren hat mich unser kleiner Otis manchmal an Belastungsgrenzen gebracht, und dennoch bin ich immer wieder die, die ihn am besten versteht. Ich kann Stress ab, das wusste ich immer. Aber ich hätte früher gedacht, ich könnte mit mehr als zwei Kindern zu Hause klar kommen. Heute weiß ich: Das würde ich nicht schaffen.

Wenn Du die Zeit zurückdrehen könntest: Würdest Du etwas anders machen, als Mutter und/oder als Mensch?
Ich hätte beruflich früher die Notbremse ziehen können, um mich mehr um Otis’ Entwicklung zu kümmern. Ich habe, bis er gut zwei Jahre alt war, so gut wie voll gearbeitet. Vielleicht hätte ich etwas früher sehen können, dass er Förderung braucht, aber ich habe meinen Job einfach zu gerne gemacht und zu sehr darauf vertraut, dass das alles schon wird. Erst als ich mich selbstständig gemacht habe, hatte ich die Zeit, mich mehr um ihn zu kümmern.

Ein Gegenstand Deines Kindes/ Deiner Kinder, den du ewig aufbewahren wirst?
Etwa eine Million Fotos.

Welche Träume hast du?
Ich wünsche mir für beide Kinder, dass sie ihren Weg gehen, den sie sich wünschen. Ich möchte, dass mein großer Sohn später nicht sagt, er hätte für seinen kleinen Bruder zurückstecken müssen. Und ich möchte, dass Otis weitestgehend selbstständig wird und eine Arbeit findet, die ihn ausfüllt.
Bei mir selbst ist es schon schwieriger. Vielleicht habe ich irgendwann wieder Lust, mehr zu arbeiten, aber so wie es jetzt ist, ist es ganz gut für die nächsten Jahre.

Das Hamburger Abendblatt berichtete bereits von Eltern behinderter Kinder, deren Jobs durch die Auswirkungen des Streiks bedroht sind. Alles, was sonst noch wichtig und wissenswert ist, hat Nicole von Horst bei Kleinerdrei aufgeschrieben: Kind und Kitastreik.

Hast Du auch ein behindertes Kind und bist mit deiner Familie vom Kita-Streik betroffen? Wie sieht euer Familienalltag in Zeiten des Streiks aus? Ich freue mich über Kommentare unter diesem Text oder Nachrichten an kaiserin@kaiserinnenreich.de

Ein Kommentar zu “Und wie machst du das, Julia?

  1. Hallo Julia,

    danke für dein interessantes Interview!

    Dass Mitarbeiter, die in einem Haus arbeiten, aber entweder für

    Kindergarten oder Schule zuständig sind, sich nur mit Einverständnis der Eltern

    austauschen dürfen, dient ja gerade dem Schutz des Kindes und seiner Eltern.

    Ich finde die Vorstellung, dass Infos (auch die gutgemeinten) ungebremst

    zwischen verschiedenen Abteilungen rotieren können, und die Eltern dann

    eventuell über die einzelnen Informationsflüsse noch nicht mal im Detail

    informiert sind, sehr negativ – auch dann, wenn das Ausstellen von Vollmachten

    im Alltag Nerven kosten kann !

    LG

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