Sommerpause

by Kaiserin

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»Wann geht’s denn eigentlich weiter mit den Mütter-Interviews auf deinem Blog?“, wurde ich nach einer Lesung gefragt. Meine Antwort: »Ich weiß es nicht.«
Es wird irgendwann weitergehen – im Moment gibt es andere Prioritäten in meinem Leben. Leben, zum Beispiel.

»Ein Mal Erdbeere mit bunten Streuseln, bitte«, zum Beispiel.
»Warum heißt das eigentlich Bürgersteig, obwohl hier gar keine Burger verkauft werden?«, zum Beispiel.
»Einen Wodka-Lemon, bitte«, zum Beispiel.
»Ist ein See ein kleines Meer?«, zum Beispiel. Weiterlesen

Und wie machst du das, Julia?

by Kaiserin

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Name: Julia Latscha

Alter: 42 Jahre

Mutter von: Lotte (14 Jahre) und Kasimir (11 Jahre)

Wir wohnen in Berlin-Mitte – sehr zentral, auf 95 Quadratmetern, die leider nicht barrierefrei sind. Zwar gibt es einen kleinen Fahrstuhl, der aber nur in den Zwischenetagen hält. Acht Stufen sind mit oder ohne Rollstuhl zu überwinden. Aber weil die Wohnung so schön hell ist, mit kleinem Garten im Hinterhof und Balkon und vor allem auch viele Freundinnen und Freunde in der Nähe sind, wohne ich immer noch hier.

Beruf: ehemals Physiotherapeutin, heute Autorin und Lebens- und Projektmanagerin

Berufung: Visionärin für ein vielfältiges Leben. Weiterlesen

Das Leben eben, Pt. IV

by Kaiserin

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In »Das Leben eben« teile ich in unregelmäßigen Abständen meine liebsten Fundstücke aus dem Netz – und eigene Gedanken. Oft geht es dabei um Inklusion, Gleichberechtigung und das Leben mit Kindern. Manchmal um kleine Szenen des Alltags; manchmal um Trauer, als Teil des Lebens. Außerdem dabei: Blumen, Empörung und Musik. Das Leben eben. Weiterlesen

#MeinTagohnemich

by Kaiserin

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Initiiert vom Bündnis des Women`s March sind alle Frauen* am 8. März 2017 dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen: A Day Without A Woman. Dabei geht es um die Lohnarbeit, die nach wie vor nicht gerecht bezahlt wird – und die Care-Arbeit, die nach wie vor überwiegend von Frauen übernommen und schlecht bis gar nicht vergütet wird.  Was genau passiert eigentlich – oder würde passieren – wenn Du einen Tag lang mal die Füße hochlegen würdest? Einen Tag lang nichts organisieren, für niemanden sorgen, einfach mal nichts tun? Unter dem #MeinTagohnemich sammeln wir ab morgen Geschichten vom Tag ohne Frauen, vom Tag ohne Dich. Weiterlesen

»Für dich heiße ich Nora.« //
Ein Ausstellungsbesuch

by Kaiserin

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Menschen mit Down-Syndrom als Außerirdische darstellen – seriously!? Klar, mit dieser Diskussion könnte ich jetzt in den Text einsteigen. Mache ich aber nicht. Ich möchte viel lieber zeigen, wie toll die Ausstellung TOUCHDOWN ist, die in der Bonner Bundeskunsthalle zu sehen ist. Und warum sie das ist, selbst für Museumsmuffelinen wie mich.

In klarer Sprache führen Menschen mit Down-Syndrom durch die sieben Abteilungen der Bundeskunsthalle. Zu bestimmten Zeiten persönlich, sonst auf kleinen Texten an den Wänden und in Filmen. Die Ausstellung zeigt Spuren von Menschen mit Down-Syndrom: in der Kunst, in der Wissenschaft, in Filmen und im Theater, in der Gesellschaft, in verschiedenen Zeiten. Sie erzählt, wie Menschen mit Down-Syndrom leben, wie sie früher gelebt haben – und wie sie in Zukunft leben möchten. Entwickelt wurde das Konzept von Menschen mit und ohne Down-Syndrom. Im Buch zur Ausstellung schreibt Rein Wolfs, der Intendant der Bundeskunsthalle, dass mit der Ausstellung das erste Mal überhaupt die Geschichte des Down-Syndroms erzählt wird. „Wir selbst waren ebenso erstaunt darüber, wie unerforscht dieser Bereich unserer gemeinsamen Geschichte noch immer ist.“ Weiterlesen

Das Leben eben, Pt. III

by Kaiserin

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In »Das Leben eben« teile ich in unregelmäßigen Abständen meine liebsten Fundstücke aus dem Netz – und eigene Gedanken. Oft geht es dabei um Inklusion, Gleichberechtigung und das Leben mit Kindern. Manchmal um kleine Szenen des Alltags; manchmal um Trauer, als Teil des Lebens. Außerdem dabei: Blumen, Empörung und Musik. Das Leben eben. Weiterlesen

Und wie machst du das, Antje?

by Kaiserin

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Name: Antje

Alter: 37 Jahre

Mutter von:
Tochter 1 (13 Jahre), Tochter 2 (12 Jahre), Tochter 3 (6 Jahre), Kleiner Prinz (2 Jahre)

Eigentlich wohnen wir in einem kleinen Dorf in Sachsen. Eine hügelige Gegend, 40 Minuten von Dresden, sechs Autominuten von der nächsten Einkaufsmöglichkeit entfernt. Mit dem Fahrrad (plus Kindersitz oder Hänger) ist es spätestens auf dem Heimweg eine echte Kraftprobe. Wir haben ein schönes, großes Haus mit großem Garten. Feld und Wald sind gleich hinter der Hecke.
Seit einem Jahr und für ein weiteres leben wir in Changchun/China. Wir wohnen in einer Doppelhaushälfte in einem so genannten „deutschen Dorf“, in dem viele Leute aus Deutschland, aber auch viele Menschen anderer Nationalitäten leben. Das Haus ist so geräumig, dass jedes Kind sein eigenes Zimmer bekommen hat. Es ist ein abgeschlossenes Wohngebiet, das auch überwacht wird. Wir sind umgeben von einem großen Park und ganz in der Nähe gibt es zwei Seen. Weiterlesen

»Alles inklusive« //
Das Buch, mein Dank & ein Ausblick

by Kaiserin

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Hurra! Es ist da. Heute erscheint mein Buch »Alles inklusive – Aus dem Leben mit meiner behinderten Tochter« im S. Fischer Verlag und ist damit überall erhältlich, wo es Bücher gibt. Ein Buch, das ohne Euch, meine Blogleser*innen, nicht entstanden wäre. Denn durch Euer Interesse, Eure Rückmeldungen, Euer Lob, Eure Diskussionen, Eure Gedanken, Eure Fernwärme, hätte ich vermutlich nicht einfach immer weiter geschrieben und vielleicht auch nie das Angebot bekommen, über unser Familienleben ein Buch zu schreiben. Als Dankeschön gibt es an dieser Stelle Musik, den Soundtrack zu meinem Buch. Ich freue mich, Euch bei meinen Lesungen zu treffen und einfach darüber, dass es Euch gibt und Ihr den Weg ins Kaiserinnenreich gefunden habt. Weiterlesen