Das Leben eben, Pt. IV

by Kaiserin

In »Das Leben eben« teile ich in unregelmäßigen Abständen meine liebsten Fundstücke aus dem Netz – und eigene Gedanken. Oft geht es dabei um Inklusion, Gleichberechtigung und das Leben mit Kindern. Manchmal um kleine Szenen des Alltags; manchmal um Trauer, als Teil des Lebens. Außerdem dabei: Blumen, Empörung und Musik. Das Leben eben. Weiterlesen

Das Leben eben, Pt. III

by Kaiserin

In »Das Leben eben« teile ich in unregelmäßigen Abständen meine liebsten Fundstücke aus dem Netz – und eigene Gedanken. Oft geht es dabei um Inklusion, Gleichberechtigung und das Leben mit Kindern. Manchmal um kleine Szenen des Alltags; manchmal um Trauer, als Teil des Lebens. Außerdem dabei: Blumen, Empörung und Musik. Das Leben eben. Weiterlesen

Das Leben eben, Pt. II

by Kaiserin

»Das Leben eben« ist (m)eine neue Reihe, in der ich in unregelmäßigen Abständen meine liebsten Fundstücke aus dem Netz teile – und eigene Gedanken. Oft geht es dabei um Inklusion, Gleichberechtigung und das Leben mit Kindern. Manchmal um kleine Szenen des Alltags; manchmal auch um Trauer, als Teil des Lebens. Außerdem dabei: Blumen, Empörung und Musik. Das Leben eben. Weiterlesen

Das Leben eben, Pt. I

by Kaiserin

»Das Leben eben« ist (m)eine neue Reihe, in der ich in unregelmäßigen Abständen meine liebsten Fundstücke aus dem Netz teile – und eigene Gedanken. Oft geht es dabei um Inklusion, Gleichberechtigung und das Leben mit Kindern. Manchmal um kleine Szenen des Alltags; manchmal auch um Trauer, als Teil des Lebens. Außerdem dabei: Blumen, Empörung und Musik. Das Leben eben. Weiterlesen

Von Gespenstern & anderen Menschen

by Kaiserin

Draußen schien also immer die Sonne, das bedeutete, dass es hinter den Fenstern doch mal regnen musste. Es ging gar nicht anders, das wusste ich als Kind schon. Die Autorin Sarah Riedeberger beschreibt ihre Kindheit auf dem Dorf und ihren Blick hinter die Fassaden. Sie schreibt über den Tod, der immer nur am Ende erwartet wird, aber doch nie mitten im Leben passiert. Und sie schreibt über ihre Angst vor Menschen mit Behinderung. Früher hatte ich Angst vor Gespenstern
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Ein Zwischenblick

by Kaiserin

Für die Entstehung der Redewendung Zwischen den Jahren gibt es viele Erklärungen. Mir gefällt eine ganz alte: Die Ägypter teilten ihr Jahr in zwölf Monate à 30 Tage ein. Am Ende blieben dann aber noch fünf (im Schaltjahr sechs) Tage übrig. Das waren die Tage zwischen den Jahren. Für mich ist es die Zeit im Jahr ohne Zeit. Welcher Wochentag ist heute? Ich weiß es nicht. Das Internet ist leer, genau wie die Straßen in Berlin. Ein paar wichtige Texte habe ich dennoch gefunden und gelesen.

Bei Zeit Online erklärt Kati Krause, wie Facebook als Katalysator für ihre Depressionen funktioniert und warum sie sich aus den Sozialen Netzwerken zurückgezogen hat. Facebooks psychische Störung

Lisa Ulrich ist mit ihrer gehörlosen Mutter Susanne Bindernagel aufgewachsen. Im Interview erzählen beide, wie die Verbindung aus hörender und nicht hörender Welt funktioniert: Ziemlich normal. Ein guter Draht

„Also, ich könnte das nicht!“ Ein Satz, den ich oft zu hören bekomme über unser Leben mit einem behinderten Kind. (Vor allem übrigens von Menschen, die meine Tochter gar nicht kennen.) Dieser und anderen Reaktionen auf behinderte Menschen hält Michael Bartlewski in seiner Sendung Die Frage einen Spiegel vor: Sind uns Behinderte egal?

Am häufigsten gelesen wurde in diesem Jahr mein Text Was ich nicht weiß – der gleichzeitig der Startschuss für Kreuzberg hilft war. Wir gründeten die Initiative zur nachhaltigen Unterstützung und Integration von geflüchteten Menschen, um uns schnellstmöglich wieder abzuschaffen. Dieser Plan ist nicht aufgegangen, die Arbeit von Kreuzberg hilft ist nach wie vor wichtig und noch lange werden nicht alle Aufgaben rund um die Soforthilfe und Integration von geflüchteten Menschen von Hauptamtlichen übernommen. Zum Jahresende zieht Marie Scharfenberg ein Resümee: Ein paar Worte und Gedanken zum Jahresende

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Die kaiserlichen Wochen // KW 50 & KW 51

by Kaiserin

Vor einigen Monaten habe ich mich darüber aufgeregt, dass „behindert“ als Schimpfwort mittlerweile inflationär benutzt wird. Auch Ninia La Grande regt sich jetzt auf, bei bento, in 90 Minuten. Time to rant: „Behindert“ regt mich auf

Sian Davey ist Fotografin und hat das Buch Looking for Alice mit wunderschönen Fotografien ihrer Tochter Alice veröffentlicht. Alice was born with Down`s syndrome, but she is no different to any other little girl. She feels what we all feel. She needs what you and I need. Sian Davey – My best shot

Isabel ist mit dem zweiten Kind schwanger und denkt bei Little Years über Pränataldiagnostik nach. Nackentransparenz – machen oder nicht?

Lea Streisand hat einen großartigen Text geschrieben über Weihnachtsfeiern und Behinderungen und darüber, warum es so wichtig ist, nicht die Klappe zu haltenIch kenne Leute, die würden sich auf so eine Diskussion überhaupt nicht einlassen, und sie tun vermutlich recht damit, weil solche Diskussionen mühsam sind und oft zu keinem Ergebnis führen. Ich sah ihn an, bestellte mir ein Bier, nahm einen tiefen Schluck und dachte: Ach, was soll’s, vielleicht kann ich später mal einen Text drüber schreiben.  Return of the Betriebsweihnachtsfeier

Man kann den Geflüchteten natürlich einfach ein paar Fragen stellen. Man merkt dann schnell: Sie erleben ihr Unglück genau so, wie man es selbst wahrscheinlich erleben würde.
Man fragt zum Beispiel einen jungen Mann, der aus Syrien herkam: Wie war die Überfahrt im Schlauchboot? Es war ganz schön verrückt, sagt er.
Oder man fragt eine schwangere Frau aus dem Irak: Wie ist es, seit einem Monat nicht in einem Bett geschlafen zu haben? Mein Rücken tut weh, sagt sie. Elisabeth Raether mit einem meiner Lieblingstexte aus diesem Jahr: „Das Ende der Verwöhntheit“

Und noch ein Lieblingstext. Dieser hier ist von Kathrin Weßling und trägt den Titel Hoch.

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Die kaiserliche Woche // KW 49

by Kaiserin

Ich scheitere nicht zuletzt am Druck, den ich mir jedes Jahr mache, eine perfekte Vorweihnachtszeit zu haben, um mich wieder so weihnachtlich zu fühlen, wie als Kind. Die jährliche Suche nach diesem Gefühl (wie Glücklichsein, nur mit einem Geschmack von Zimt und Schnee) ist ein bisschen so, wie auf einen Orgasmus zu hoffen, und dann verkrampft man sich total beim Versuch zu entspannen, für den Höhepunkt, und eigentlich ist das beste Gefühl das erwartungsvolle Kribbeln kurz vorher.*

Zwei so überhaupt nicht weihnachtlich-wunderbare Texte über die Weihnachtszeit. Kind und Krise von Nicole und Weihnachten – Fest der Liebe mit Macht und Druck von Suse.

Mein ganz normal anderes Kind ist eine Broschüre vom Kinder Pflege Netzwerk und beinhaltet Hilfe, Beratung und Entlastung für Eltern von Kleinkindern mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung.

Der Verein mittendrin hat eine Erklärung von Eltern behinderter Kinder veröffentlicht – und zwar von Eltern, deren Kinder auf inklusive Schulen gehen und von Eltern, deren Kinder Förderschulen besuchen. Weil nämlich alle Eltern nur das Beste für ihre Kinder wollen und das Beste am einfachsten gemeinsam erreicht werden kann. Schulterschluss der Elternschaft

Willkommen – Das ist der Titel eines E-Books, das diese Woche erschienen ist. Darin erzählen Blogger_innen und andere Leute ihre Geschichten von und mit geflüchteten Menschen, auch von mir ist ein Text dabei. Sämtliche Einnahmen des Verkaufs gehen in die Flüchtlingshilfe. Weiterlesen

Die kaiserliche Woche // KW 48

by Kaiserin

Inklusion in der Kita ist leider nach wie vor keine Selbstverständlichkeit.
Hier habe ich vor einem Jahr über unsere Suche nach einem Kitaplatz geschrieben: Füttern? Kriegen wir hin
Hier eine aktuelle Geschichte aus Hamburg: Lina bleibt zu Hause

Genau darüber durfte ich auch im Interview mit Marisa Strobel vom vorwärts sprechen. Es geht um Barrieren, Bürokratie und Pränatale Diagnostik: „Wir sind weit entfernt von einer inklusiven Gesellschaft“

Antje Schrupp denkt über eine Lösung der Care-Krise nach, die auch Familien mit behinderten Kindern betrifft. (…) Denn wäre Care, also Sorgearbeit, bei uns ein zentraler Wohlstandsindikator und würde entsprechend für wichtig erachtet, dann könnten diese Themen völlig anders diskutiert werden. Dann kämen Eltern eines behinderten Kindes nicht in Versorgungs-Engpässe: Sie könnten, je nach Belieben, ihre Erwerbsarbeit reduzieren oder gesellschaftliche Hilfen in Anspruch nehmen, oder beides. Care-Krise gelöst: Wir sind alle psychisch krank

In Ein Fels und die Brandung beschreibt Valerie Schönian die Liebe zu einem autistischen Mann.

Am 7. Dezember wird der Deutsche Reporterpreis in verschiedenen Kategorien vergeben. Alle nominierten, großartigen Arbeiten gibt es jetzt schon hier zu lesen.

Noch mehr zu lesen gibt es bei den Schwestern Grimm. Eine Projektseite, die zeigt, was es mit Geschichten macht, wenn die Geschlechter variiert werden. Die Schwestern Grimm

Einfach mal schnell die Welt retten? Click here to save the world. Weiterlesen