Die kaiserliche Woche // KW 47

by Kaiserin

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Zu unserem Alltag gehört leider auch oft die behindernde Bürokratie von Krankenkassen. Ein Beispiel beschreibt David Lebuser: Pipi machen muss man, kann man nix dafür

Ist es okay, sich von einer blinden Frau mit Auf Wiedersehen zu verabschieden? Wie bietet man einem Menschen im Rollstuhl Hilfe an, ohne aufdringlich zu sein? 10 Tipps zum respektvollen Umgang mit behinderten Menschen (Übrigens gibt`s gar keine Unterschiede zum respektvollen Umgang mit nicht behinderten Menschen. Wer hätte das gedacht!?)

Wie ist das eigentlich, wenn das Geschwisterkind behindert ist? Ist halt so! Der Fotograf Andi Weiland hat drei Geschwisterpaare besucht.

Die Kurzzeitpflege ist für viele Familien mit behinderten Kindern die einzige Möglichkeit, ein paar Tage im Jahr Entlastung vom Pflegealltag zu erleben. In der Region um Stuttgart sieht es so aus, als gäbe es bald keine Kurzzeitpflege-Plätze mehr. Für die Familien mit behinderten Kindern ist das eine Katastrophe.

Das MACHmit! Museum für Kinder zeigt immer mal wieder Filme für Kinder mit Live-Gebärdensprache. Zum Beispiel am 28. November 2015 den Film Eskil und Trinidad.

Jede Woche wieder bewegend: Kleine Szenen aus Hamburg. Weiterlesen

Die kaiserliche Woche // KW 45 & KW 46

by Kaiserin

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Hexenschuss. Das Wort hat nun eine Bedeutung für mich, ich fühle es. Wie im zehnten Monat schwanger sein, nur ohne Kind im Bauch und mit Schmerzen wie Wehen. Vielen Dank, liebes Leben, für diese Erfahrung. Brauch ich nicht nochmal.

Zum Glück gab es viel zu lesen und zu hören.
Zum Beispiel bei Edition F über die Agentur Vergiss mein nie, die trauernde Menschen unterstützt.

Laura Gehlhaar hat ein Erlebnis aufgeschrieben, für das es eigentlich gar keine Worte gibt. „Krüppel-DNA gehört ausgerottet“

Hannah denkt bei der Mädchenmannschaft über Inklusion, Unterschiede und Menschenrechte nach: Für mich bist du nicht behindert

Melanie stellt auf glücklich scheitern Familienblogs mit Feminismus und/oder Fernweh vor: Blogliebe

Wann machst du endlich dein eigenes Blog? Juliane Pieper konnte meine Frage irgendwann einfach nicht mehr hören. Herzlich Willkommen im Netz: Mama malt

Ricarda hat für SUPERWORK einen Text über das kleine und große Glück geschrieben: Der Satz, über den sich alle Selbständigen ärgern

Im Lila Podcast sprechen Katrin Rönicke und Alexandra Tabor über Schönheit und das Leben als große Frau (Perspektive: Basketball oder Model; bei mir hat es für beides nicht gereicht.) Ich hatte eine Spardose für die Schönheits-OP

Du bist Grafiker_in und hast Lust, dich zum Thema Inklusion kreativ auszutoben? Dann melde dich doch bitte bei Frau Jule, sie braucht deine Hilfe. Weiterlesen

Die kaiserliche Woche // KW 43

by Kaiserin

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Nicole verrät bei Kleinerdrei elterliches Geheimwissen: Kind und Überraschung

Die Krautreporter erklären, was eigentlich gar nicht erklärbar ist: Der Syrien-Krieg verständlich erklärt (auch für dich)

Die Maus zeigt ab heute, was eine Familie erlebt, die aus Syrien nach Deutschland geflüchtet ist: Die Sendung mit der Maus

Die fuckermothers haben zusammengestellt, wie und wo man Kinderbücher jenseits von Rollenklischees findet. Weiterlesen

Die kaiserliche Woche // KW 41

by Kaiserin

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Das Leben mit Kindern ist ein Erlebnis – mit behinderten Kindern sowieso. Birte Müller schreibt über ihr Erlebnisleben.

Christiane Link über das Wort behindert: Diskussion um die richtigen Begriffe.

Ein Text, der uns alle angeht. Simone Dede Ayivi schreibt in der ZEIT: Wir müssen über Rassismus reden

Warum es kleine Zettelchen in Kinderbüchern braucht, damit die Welt breiter, weiter und größer wird, hat Suse Bruha aufgeschrieben: Der Genderwahn der bösen Wölfin

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Die kaiserlichen Wochen // KW 38 – 40

by Kaiserin

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Falls die gute Fee irgendwann zu uns kommt, werde ich mir die Behinderung meiner Tochter nicht wegwünschen. Sondern alle drei Wünsche dafür hergeben, dass Behinderung kein Stigma mehr bedeutet, dass behinderte Menschen gleichgestellt statt benachteiligt werden, und dass irgendwann keiner mehr auf Anhieb sagen kann, was man damals meinte, als man immer von Inklusion redete – weil Menschen mit Behinderung schon lange ganz selbstverständlich überall gleichwertig dazugehören. Ella schreibt auf ihrem Blog Ringelmiez, warum sie froh ist, ein Kind mit Behinderung zu haben.

Der Film Mehr als ein Bruder begleitet die Brüder Marcel und Sascha – der eine schwer behindert, der andere nicht.

…aber frei sein. Auf einer Bank in der Sonne sitzen, ein zartes Vermissen von etwas, jemanden, und doch milde versöhnt mit allem. Auf dem Blog fragmente gibt es eine Anleitung zum Entlieben.

Und sonst?
Radtouren durch den gelb-roten Herbstwald, Kastanien in den Händen, Trampolin unter den Füßen, eine warme Tasse Tee in der Hand, Waffeln mit Puderzucker auf dem Schoß, Herbstmusik im Kopf. Weiterlesen

Die kaiserliche Woche // KW 36

by Kaiserin

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Diskriminierungen wegen des jungen oder alten Lebensalters, einer Behinderung oder chronischen Krankheit, aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts (Männer, Frauen, Trans* und intergeschlechtliche Menschen), der Religion oder Weltanschauung sowie der sexuellen Identität sind nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verboten. Dennoch ist Diskriminierung in Deutschland an der Tagesordnung. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes startet deshalb eine große Umfrage.

„Ich bin Jule.“ Im freitag erklärt Autorin Juliane Löffler, warum ein Coming-out heute leider immer noch nicht überflüssig ist. Ganz so einfach ist es dann doch nicht

Wo kein Weg, da ist ein Wille. Die Krautreporter berichten über ein paar coole Künstler in New York. Die Unglücksraben

Für das Magazin von Betreut.de habe ich aufgeschrieben, was ich mir für den Umgang mit meiner behinderten Tochter wünsche. Weiterlesen

Die kaiserliche Woche // KW 35

by Kaiserin

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Es ist verrückt, was in diesen Tagen passiert.

Am Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) habe ich Anfang der Woche F. kennengelernt. Sie spricht Arabisch mit syrischem Akzent und übersetzt all die furchtbaren Geschichten der dort wartenden Familien – gemeinsam helfen F. und ich, wie wir eben können. Am Donnerstag habe ich F. zuhause abgeholt. „Meine Mutter und ich haben ein paar Sachen zusammen gepackt“, sagte sie mir. Ihre Kleidersäcke waren so schwer, dass ich sie alleine nicht tragen konnte. Am LaGeSo konnten wir – nur Dank der Spende von F. und ihrer Mutter – fünf Familien mit Schuhen ausstatten (einige der Kinder hatten bisher nur Flip Flops, wenn überhaupt).

Als ich Freitag morgens das Radio anschalte, höre ich in den Nachrichten von einem Brandanschlag auf eine Wohnung, in der geflüchtete Menschen leben – nur zehn Kilometer von meinem niedersächsischen Heimatdorf entfernt. Einen Tag später schreibt mir meine Mutter eine WhatsApp-Nachricht von der Demonstration gegen rechte Gewalt. Immerhin 2.000 Menschen kamen und sprachen sich für die Solidarität mit den Geflüchteten aus.

Auf Twitter erzählte ich von meinem Wunsch, 500 Fladenbrote an die hungrigen Menschen vor dem LaGeSo zu verteilen. Gestern landeten 300 Euro auf meinem Konto. „Für die 500 Fladenbrote, die du am LaGeSo verteilen möchtest und andere Dinge, die gebraucht werden“, schrieb der Spender, den ich nur über Twitter „kenne“.

Morgen startet „Kreuzberg hilft“ – eine Initiative, die ich gemeinsam mit drei tollen Frauen gegründet habe. Einfach, weil wir bei den Ereignissen dieser Tage nicht nur zuschauen wollten – wir wollen aktiv sein und helfen, wo und wie wir eben können. Dazu morgen mehr. Weiterlesen

Die kaiserliche Woche // KW 34

by Kaiserin

Was mich diese Woche vor allem bewegt hat war alles, Was ich nicht weiß.

Die letzte Schachtel geht im Gezerre zu Bruch, das halbe Essen fällt auf den Boden. Entsetzt schauen sich die Flüchtlinge an. Es ist zum Heulen. Gereon Asmuth schreibt bei der taz über einen Tag am LaGeSo.

Familie Shamo wird aufgerufen. Mehr Formulare. Mehr Fragen. Mehr Fotos. Auch die Tochter Alma und der Sohn Aiham werden nun unruhig. Alma weint. Eine Angestellte reicht ihr eine Rassel aus Plüsch. Amrei Coen und Henning Sussebach berichten in der ZEIT aus Passau. Im gelobten Land

Wir wissen nicht, wie es weiter geht, nur soviel, wir sitzen alle in einem Boot. Das SZ Magazin hat kurze Geschichten von geflüchteten Menschen in Deutschland gesammelt. Die Vorurteile gehen über Bord

Seit ich weiß, was Oskar hat, frage ich mich, was ich tun muss, damit er sich zurechtfindet in einer Welt, die nicht auf ihn gewartet hat. In der ZEIT schreibt Stefanie Flamm über ihren Sohn Oskar und ein Medikament, das die geistigen Einschränkungen bei Menschen mit Down-Syndrom wie ihrem Sohn reduzieren sollen. Eine Pille für Oskar

Früher gab es viele Nächte, nach denen ich morgens um sieben frühstücken ging, um mich dann ins Bett zu legen, wenn die anderen Idioten zur Arbeit gingen. Das ist jetzt wohl vorbei. Im MISSY-Eltern-ABC schreibt Bernadette La Hengst über das I wie Ins Bett gehen. Weiterlesen

Die kaiserlichen Wochen // KW 32 & KW 33

by Kaiserin

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Was mein Leben reicher macht? Oft sind es die kleinen Momente: Smalltalk mit meinem Späti-Mann, ein Kompliment zur richtigen Zeit, eine Blume am Wegesrand, ein perfekter Satz in einem Buch, die Füße in kaltem Wasser an einem heißen Sommertag, Kinderlachen. Viele dieser Momente durfte ich in den vergangenen zwei Wochen erleben, einige davon: Urlaubsmomente.

Bettina Rentsch hat eine Frau mit Courage ein großes Geschenk gemacht. Ihre Geschichte in meiner Lieblingsrubrik der ZEIT: Was mein Leben reicher macht

Was wir brauchen, wenn mal wieder gar nichts geht? Einen „Diese Momente-Ordner“ – was dort reingehört, erklärt die wunderbare Ricarda Kiel bei SUPERWORK. Was zu tun ist, wenn du an allem zweifelst und am liebsten im Bett bleiben willst

Eltern sind Rockstars und Rockstars manchmal auch Eltern. Fabian Soethof von New Kid and the Blog hat mit einem 3-fachen Vater und Musiker gesprochen. „Auf Tour musste ich noch nie Kinderkacke wegwischen“

Was verändert sich eigentlich mit dem Muttersein? Alles und nichts – und beides ist wahr. Isabel Robles Salgado erzählt bei Little Years von ihren beiden größten Irrtümern rund ums Muttersein.

Ada Blitzkrieg ist gerade 30 Jahre alt geworden. Sie hat ihre Gedanken dazu aufgeschrieben und kommt zu dem Schluss, dass ihre Mutter sehr mutig war. Jeder ist 30

Das Ende des Sommers ist auch der Anfang der Schule, für viele Kinder ist jetzt die Zeit der Einschulung – natürlich auch für Kinder mit Behinderungen. Über die Einschulung von Sonea hat die Kölnische Rundschau geschrieben – und ihre Mutter.

Bewegt haben mich in den vergangenen Wochen viele Flüchtlingsgeschichten. Durch das Internet werden sie verbreitet und ich finde, es kann gar nicht genug davon erzählt, geschrieben oder gebloggt werden. Maximilian Buddenbohm hat in seiner Rubrik Woanders – Der Wirtschaftsteil viele gute Beiträge verlinkt.
Wer nicht nur lesen und denken, sondern auch helfen will, kann das zumindest in Berlin relativ unkompliziert tun. Zum Beispiel so: Einer meiner Lieblingsläden, das Kurz & Klein in Neukölln, stellt ab morgen (bis zum 24. August) einen ihrer Räume als Lager von Sachspenden für Flüchtlinge zur Verfügung. In Absprache mit der Bürgerinitiative Moabit Hilft werden die Spenden im Kurz & Klein gesammelt und von dort aus zu den hilfsbedürftigen Menschen gebracht. Auf dieser Seite gibt es alle Infos. Weiterlesen