Und wie machst du das, Andrea?

by Kaiserin

Der Verein Eltern beraten Eltern setzt sich für Familien mit behinderten Kindern ein. Es geht dabei um Wissensvermittlung, Informationen, Möglichkeiten der Begegnung und Unterstützungsangebote für die ganze Familie. In Berlin werden außerdem inklusive Krabbelgruppen organisiert: “Wir freuen uns über jeden, der durch die Tür spaziert, rollt, robbt oder getragen wird”. Eine der vielen tollen Frauen, die hinter Eltern beraten Eltern stecken, ist Andrea Häfele. Im Mütterfragebogen erzählt sie aus ihrem bunten Alltag mit einem Mann und drei Kindern. Weiterlesen

Und wie machst du das, Antje?

by Kaiserin

Auf der Suche nach einer Diagnose für ihren behinderten Sohn war Antje lange Zeit – mittlerweile sucht sie nicht mehr. Die Unsicherheit wurde zur Sicherheit, sagt die Hamburger Mutter von zwei Kindern. Vor allem, weil Pelle einfach Pelle ist. Die Antwort, wie sie ihren Alltag meistert, fällt ihr übrigens leicht: Alles kein Hexenwerk – sondern nur viel Arbeit mit viel mehr Liebe. Weiterlesen

Und wie machst du das, Christine?

by Kaiserin

Oft sind es nicht die Behinderungen der Kinder, die das Familienleben zu einer Herausforderung werden lassen, sondern die Reaktionen und die Haltung anderer Menschen. Christine hat das genau so erleben müssen. Sie arbeitet in Hamburg als Lehrerin und ist Mutter von zwei Kindern. Während sie noch die Diagnose “Muskelschwund” ihrer kleinen Tochter verarbeiten musste, kündigte die Kita den Platz für ihre Tochter. Begründung: Sie sei in einer anderen Einrichtung besser aufgehoben. “Diese Erfahrung war für uns der eigentliche Schock der ganzen Geschichte”, erzählt Christine heute im Mütterfragebogen. Weiterlesen

Und wie machst du das, Kirsten?

by Kaiserin

Seitdem ich Mutter bin, lese ich Texte und Artikel vor allem online. Bücher schaffe ich oft nur bis zur Hälfte – wenn überhaupt. Aber es gibt Ausnahmen. Eine ist Lotta Wundertüte von Sandra Roth – das Buch habe ich an einem Tag verschlungen und mich auf jeder Seite wiederentdeckt. Ähnlich erging es mir mit dem Buch von Kirsten Ehrhardt: Henri – Ein kleiner Junge verändert die Welt. Henri? Der Henri? Ja, genau der. Ein Junge mit Down-Syndrom, der mit seinen Freunden weiter zur Schule gehen wollte. Die Schule wollte das aber nicht. Über den Kampf für Inklusion hat Henris Mutter ein Buch geschrieben. Oft war über den “Fall Henri” zu lesen. Aber: Henri ist kein Fall, Henri ist ein Kind.

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Und wie machst du das, Tina?

by Mareice Kaiser

Inklusion schaffen wir! lautet der Slogan einer tollen Kampagne, initiiert vom Verein mittendrin, der sich für (schulische) Inklusion einsetzt. Einer der vielen schlauen und tatkräftigen Köpfe dahinter ist Tina Sander. Vor einigen Monaten fragte sie mich, ob ich nicht Lust hätte, ein paar Sätze zum Thema Inklusion zu sagen – vor laufender Kamera. Was dabei herausgekommen ist, ist hier zu sehen. Im Kaiserinnenreich erzählt Tina aus ihrem Alltag als berufstätige Mutter mit zwei Kindern, eines davon mit Behinderung. Dabei ist Tina vor allem: zupackend und mitreißend. Weiterlesen

Und wie machst du das, Frauke?

by Mareice Kaiser

Als Kaiserin 1 noch ganz klein war, wollte ich keinen Kontakt zu anderen Eltern behinderter Kinder. Ich wollte weder akzeptieren, dass mein Kind behindert ist, noch es mit anderen Kindern vergleichen. Genau so wenig wollte ich mich mit anderen Eltern vergleichen. Mir war es ganz wichtig, normal zu sein. Zur normalen Babymassage gehen, mich mit normalen Eltern austauschen, normale Elternprobleme haben. Bis wir irgendwann den Schritt zu einer Krabbelgruppe für Kinder mit Behinderung gewagt haben. Keines der Kinder konnte krabbeln und der Austausch mit den anderen Eltern tat gut. In den Gesprächen ging es nicht nur um Impfungen oder schlaflose Nächte, sondern auch um Besuche im SPZ und Darmspülungen. Schon allein das Sprechen darüber fühlte sich wie eine Entlastung an.

Genau das ist einer der Gründe, aus denen ich auf meinem Blog Mütter behinderter Kinder vorstelle. Erfahrungsaustausch, Entlastung und Aha!-Momente. Einen ganz besonderen Aha!-Moment bescherte mir auch Frauke. Nein, eigentlich nicht einen, sondern ganz viele davon. Frauke und ich leben im gleichen Kiez. Wir besuchen die gleichen Cafés (wenn wir denn mal dazu kommen..), wir gehen auf die gleichen Spielplätze und schlecken unser Eis beim gleichen Eisladen. Und wir haben beide zwei Kinder, eines mit und eines ohne Behinderung. Wir leben beide zusammen mit vielen fremden Personen in unserem Alltag, denn unsere behinderten Kinder werden von einem Pflegedienst betreut. Frauke fasst diese gleichzeitige Be- und Entlastung ganz wunderbar in Worte. Außerdem ein Thema, das uns beide verbindet: Stolpersteine für Eltern behinderter Kinder, die erwerbstätig sein wollen – selbst, wenn es sich “nur” um 20 Stunden pro Woche handelt. Vielen Dank für deine Offenheit und deine klugen Worte, liebe Frauke! Bis bald zum Kaffee. Weiterlesen

Und wie machst du das, Claudia?

by Mareice Kaiser

Als Elternteil eines behinderten Kindes auf der Suche nach Unterstützung führt der Weg zu einer Frau:  Claudia Groth. Sie hat vor vier Jahren das Kinder Pflege Netzwerk gegründet. Der Verein ist eine Eltern-Selbsthilfeorganisation, veranstaltet Stammtische für Eltern von pflegebedürftigen Kindern und ermöglicht damit einen Erfahrungs- und Informationsaustausch. Bei einem Workshop, der vom Kinder Pflege Netzwerk organisiert wurde, habe ich Claudia zum ersten Mal persönlich getroffen. Ihre Fröhlichkeit steckt an. Claudias Engagement wird begleitet von einer positive Ausstrahlung, die anderen Eltern Mut macht. Ich freue mich sehr über das Interview mit Claudia, in dem sie aus ihrem Alltag mit vielen unterschiedlichen Anforderungen erzählt. Weiterlesen

Und wie machst du das, Gesa?

by Mareice Kaiser

Gesa hat mich im Sturm erobert. Das erste Mal begegneten wir uns vor zwei Jahren bei einem Treffen von Müttern behinderter Kinder aus ganz Deutschland. Seitdem freue ich mich, sie mindestens ein Mal im Jahr wieder zu sehen, mich mit ihr auszutauschen und nicht zuletzt – mit ihr zu lachen. Als ich vor zwei Jahren die ersten Sätze von ihr hörte, war es sofort um mich geschehen: Gesa erzählt klug, humorvoll und pointiert über ihr Familienleben und den alltäglichen Wahnsinn mit vier (Lieblings-)Söhnen und einem Ehemann. Ich bin ein großer Fan von ihr.

Heute freue ich mich, Gesa im Kaiserinnenreich vorstellen zu dürfen! Weiterlesen

Und wie machst du das, Monika?

by Mareice Kaiser

Im Januar 2005 hätte ich wohl nicht gedacht, dass ich im Januar 2015 immer noch ein Weblog habe; statt mit dem kleinen Blondschopf auf dem Schoß dann an der Seite eines 1,85 m großen Teenagers. Der Teenager heißt John und ist nicht nur groß, sondern auch Autist. Die schreibende Mutter heißt Monika und ist eine der beeindruckendsten Frauen, die ich – glücklicherweise auch persönlich – kenne. Auf ihrem großartig betitelten Blog Gedankenträger schreibt sie seit über zehn Jahren über alle Themen, die sie beschäftigen. Es geht dabei um Literatur, aktuelle gesellschaftliche Debatten, gute Orte und ja, auch immer wieder um das Leben als Mutter eines autistischen Sohnes, der seine Mutter im vergangenen Jahr in der Körpergröße überholt hat. Weiterlesen