Die kaiserliche Woche // KW 10

by Kaiserin

Im Kaiserinnenreich ist jeden Tag Frauentag. Passend zum heutigen Weltfrauentag freue ich mich über zwei besondere Link-Empfehlungen.

Der Journalistinnenbund hat viele tolle Frauen in ihren Watch-Salon eingeladen. Ich freue mich, dass ich auch dabei sein darf: Auf einen Drink im Watch-Salon

Eine andere wunderbare Frau durfte ich Ende letzten Jahres kennenlernen. Anastasia Umrik und ich haben für den Blog der Aktion Mensch über unsere Freundschaft geschrieben: Tanzende Herzen Weiterlesen

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung oder: Ein ganz normaler Mittwoch

by Kaiserin

Heute ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Als Familie mit einem behinderten Kind ist für uns täglich der Tag der behinderten Menschen. Jeder Tag ein Feiertag – oder so ähnlich. Der Hintergrund dieses offiziellen Datums ist ein sinnvoller: Der Einsatz für die Würde, die Rechte und das Wohlergehen von Menschen mit Behinderung soll gefördert werden. In der Öffentlichkeit soll für die Lebensrealität von Menschen mit Behinderung sensibilisiert werden. Auch mein Blog wurde aus diesem Bedürfnis heraus geboren. Ich möchte zeigen, dass das Leben mit der Geburt eines mehrfach behinderten Kindes nicht vorbei ist, möchte die Bereicherung meines Lebens durch meine behinderte Tochter darstellen, aber auch die vielen Stolpersteine nicht verschweigen.

Leben mit Behinderung – darum ging es auch die vergangenen zwei Tage beim Zukunftskongress der Aktion Mensch, #INKLUSION2025 in Berlin. Die Leitfrage in vielen spannenden Panels: „Wie wird Inklusion im Jahr 2025 aussehen?“ Was braucht es, um Inklusion zu leben? Bereichernd für mich waren vor allem die vielen kurzen und langen Gespräche, die sich zwischendurch ergaben: Mit (Online-)Aktivisten, Blogger_innen (zum Beispiel mit dieser oder diesem oder dieser), Referent_innen, anderen Eltern von Kindern mit Behinderung und mit Kindern von Eltern mit Behinderung. Weiterlesen

Die kaiserliche Woche // KW 49

by Kaiserin

Im Familienalltag kommt ein Wochenrückblick oft zu kurz. Hier nehme ich mir die Zeit, die Woche Revue passieren zu lassen. Mit meinen Lieblingslinks, Bildern von Instagram und Worten von mir.

Lesenswert: Fanny ist die Tochter von Okka Rohd und gerade vier Jahre alt geworden. Okka schreibt wie immer herzzerreißend schön darüber: Ich bin so sehr ich durch sie. Die Briefe an Fanny sind die besten Mutterliebezeilen, die es im Internet und auf der restlichen Welt gibt.

Lesenswert II: Christine Finke ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern und versucht, gleichzeitig als freie Autorin und Journalistin berufstätig zu sein. Auf ihrem Blog Mama arbeitet schreibt sie diese Woche darüber, was Armut mit dir macht. Weiterlesen

Ein besonders normaler Tag, 2025

by Kaiserin

7 Uhr

Es kitzelt an meiner Nasenspitze, nur eine klitzekurze Sekunde. Dann wird aus dem Küßchen ein Kuss. Ein dicker fetter Schmatzer, der auf meiner Wange landet. Mama, Frühstück ist fertig! Wir warten schon!

Kaiserin 2, meine kleine Tochter, meint es heute wieder gut mit mir. Allerdings ist sie ungeduldig. Kein Umdrehen ist erlaubt, nicht nochmal unter die Bettdecke oder an meinen Mann kuscheln. Nein, wir sollen aufstehen, jetzt sofort. Schließlich hat sie Frühstück gemacht! Das passiert nicht alle Tage. Schon als kleines Mädchen ging es ihr morgens nicht schnell genug hinaus in die spannende Welt. Mit anderthalb Jahren rief sie morgens schon kurz nach dem Aufwachen: Autehn!

Auch heute wählen den Weg des geringsten Widerstands und tun, was sie sagt. Am Frühstückstisch werden wir bereits erwartet. Kaiserin 1, meine große Tochter, hat bereits ihr erstes Brötchen gegessen. Sie grinst uns an. Wir wissen nicht, ob sie uns, ihre Eltern, meint – oder das Essen. Aber das ist auch egal, denn ihr Lächeln ist das Zeichen, dass es ihr gut geht. Und nur das zählt. Es hat ihr erstes Lebensjahr gedauert, bis sie überhaupt lächeln konnte. Bis ihre Krankheiten soweit überwunden waren, dass sie Kapazität für ein Lächeln hatte. In den vergangenen 13 Jahren sind ihre Lächelmomente exponentiell angestiegen. Sie ist das, was man ein fröhliches Kind nennt. Eine fröhliche Jugendliche. Das Wort geht mir noch nicht leicht von den Lippe, ich muss mich noch dran gewöhnen, dass auch mein entwicklungsverzögertes Mädchen langsam aber sicher erwachsen wird – auf ihre Art. Unvorstellbar heute, dass wir sie vor langer langer Zeit in eine Spezialeinrichtung geben wollten. Heute können wir uns keinen Tag mehr ohne sie vorstellen – konnten wir eigentlich nie. Aber früher, unter anderen sozialpolitischen Voraussetzungen, sahen wir eine Zeit lang keine Perspektive für ein Familienleben mit unserer mehrfach behinderten Tochter. Zum Glück hat sich in den vergangenen zehn Jahren viel bewegt. Wir nähern uns der Inklusion, Stück für Stück.

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Die kaiserliche Woche // KW 34

by Kaiserin

Im Familienalltag kommt ein Wochenrückblick oft zu kurz. Hier nehme ich mir die Zeit, die Woche Revue passieren zu lassen. Mit meinen Lieblingsbildern von Instagram und ein paar persönlichen Empfehlungen.

Lebenswert: Reisen. In dieser Woche reiste ich von Berlin nach Bonn, von Bonn nach Düsseldorf und von Düsseldorf wieder zurück nach Berlin. Wie ich ja bereits hier geschrieben habe, sind die Aufzüge am Berliner Hauptbahnhof immer wieder ein Ärgernis. Obwohl wir dieses Mal 30 Minuten vor Abfahrt des Zuges dort waren, hätten wir ihn fast verpasst. Eine meiner Lieblingsblogger_innen hat sich nicht nur über Aufzüge empört, sondern auch über die Menschen, die mit ihnen fahren: Aufzughonks. Weiterlesen