Die kaiserliche Woche // KW 18

by Kaiserin

Die Woche im Sauseschritt.

Die fuckermothers listeten zehn Gründe auf, warum Arbeit ein wichtiges Thema für feministische Perspektiven auf Elternschaft ist. Ich schrieb einen Kommentar dazu – da waren es elf Gründe! Ein Grund, das Internet zu lieben.

Ein anderer Grund für Internetliebe ist das Blog Kleinerdrei. Diese Woche hat Andrea Meyer dort einen super Text über ihre Erfahrungen als lesbische Co-Mutter in Berlin veröffentlicht: Ich bin nur dick

An alle Kaiserschnitten: Liz vom Blog Kiddo the Kid startet eine Narbenparade! Hier der Text, mit dem alles begann: Bauchgefühle. Retrospektive

Das Kaiserinnenreich war für den Grimme Online Award vorgeschlagen, wurde dann aber doch nicht nominiert. Das ist nicht schlimm, denn ich freue mich sehr über diese Nominierung: „Wer darf leben“ für Grimme Online Award nominiert Weiterlesen

Tag der unsichtbaren Arbeit

by Kaiserin

Warum arbeitest Du eigentlich freiberuflich? werde ich oft gefragt.

Weil es nicht anders möglich ist, meine Antwort.

Nachdem meine Töchter vor einem Jahr beide in der Kita eingewöhnt waren, wollte ich wieder als Redakteurin arbeiten. Bevor ich Mutter wurde, musste ich jahrelang keine Bewerbungen schreiben. Auf einen Job folgte der nächste. Arbeitslosigkeit war kein Thema. Nun, als Mutter von zwei Kindern – eines davon behindert – sah das anders aus. Erst, als ich meine Töchter bewusst aus dem Lebenslauf nahm, wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Ich bekam Respekt für meine berufliche Erfahrung und mein Organisationstalent. Zeitliche Flexibilität rund um meine Familie wurde mir problemlos zugesichert. Der Job wurde letztendlich von einer anderen Person besetzt, von einer kinderlosen. Mir blieb keine andere Wahl, als freiberuflich in die Berufstätigkeit zurückzukehren. Zuerst mit Unterstützung durch Arbeitslosengeld II, mittlerweile reicht es knapp ohne staatliche Finanzhilfe.

Ich habe ein behindertes Kind und ich will arbeiten. Bereits vor der Geburt meiner behinderten Tochter habe ich gern gearbeitet – warum sollte das nun anders sein? Ich definiere mich über meine Arbeit, ich sehe einen Sinn in ihr, meine Arbeit ist für mich eine Form der gesellschaftlichen Teilhabe. Inklusion bedeutet für mich eben auch, dass ich einer Erwerbstätigkeit nachgehen kann – selbstverständlich auch als Mutter eines behinderten Kindes. Weiterlesen

Die kaiserliche Woche // KW 35

by Kaiserin

Im Familienalltag kommt ein Wochenrückblick oft zu kurz. Hier nehme ich mir die Zeit, die Woche Revue passieren zu lassen. Mit meinen Lieblingsbildern von Instagram und ein paar persönlichen Empfehlungen.

Aufbauenswert: Eine kleine Höhle für die kleinen Kaiserinnen. Beide lieben es, sich darin zu verstecken. Es ist ihre eigene kleine Rückzugsmöglichkeit im Kinderzimmer – und prädestiniert für „Kuckuck—Baaaaaah!“-Spiele, findet Kaiserin 2. Weiterlesen