„Kannst du schon…?“ und andere Fragen

by Kaiserin

Schmeckt dir deine Brezel? ist eine Frage, die Kaiserin 2 sehr oft zu hören bekommt. Kaiserin 1 hingegen wird selten etwas gefragt. Meistens wird über sie hinweg gesprochen.

Die häufigsten Fragen, die fremde Menschen Kaiserin 2 stellen:
1. Na, schmeckt`s dir gut? / Na, dir schmeckt`s wohl gut?
2. Kannst du denn schon so schnell Laufrad/Skateboard fahren?
3. Noch ein Puzzle?
4. Wo hast du denn deine Schwester gelassen?
5. Wie alt wirst du denn?

Die häufigsten Fragen, die fremde Menschen Kaiserin 1 stellen:
1. Was hat sie denn? *
2. Bist du müde?
3. Bist du krank?
4. Hast du kalte Füße/Hände?
5. Wo ist denn deine Schwester?

* werden wir Eltern gefragt Weiterlesen

Und wie machst du das, Antje?

by Kaiserin

Eine Hebamme, die sich mit behinderten Kindern, ihren Familien und deren Lebensrealität auskennt, die müsste es geben! dachte ich in der Schwangerschaft mit Kaiserin 2. Ich wünschte mir eine Begleitung während der Schwangerschaft und im Wochenbett, die Erfahrung mit der traumatischen Geburt eines behinderten Kindes hat und um die Belastungen und Freuden, die ein Familienleben mit einem behinderten Kind mit sich bringen, weiß. Dass es so eine Hebamme gibt – und sogar in unserer Stadt – habe ich erst sehr viel später erfahren. Antje ist genau diese Hebamme. Ich bin froh und glücklich, sie persönlich getroffen haben. Eine warme, offene, humorvolle und tiefsinnige Frau. Schaut euch ihre tolle Website an, lest ihre wunderbaren Antworten und fragt sie als Hebamme an. Ich jedenfalls würde sie mir sofort ins Wochenbett wünschen!

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„Mama ist ein Superheld!“ – Superkräfte von Müttern behinderter Kinder

by Kaiserin

Mütter sind Superhelden! Das weiß jedes Kind.

Ihre Superheldenkräfte kommen schon zum Einsatz, bevor das Kind die Welt erblickt. Mit dickem Bauch watscheln werdende Mamas durch die Gegend, müssen sich – mindestens – die ersten drei Monate am laufenden Band übergeben und strahlen dabei wie ein frischer Pfirsich. Das wird zumindest erwartet, jedenfalls das Strahlen. Dann die Geburt: Wer schonmal dabei war, wie ein kleiner Mensch das Licht der Welt erblickt, dem muss ich nichts von Superhelden erzählen. Ohne die magischen Kräfte der Mütter wären Geburten gar nicht möglich. Dagegen ist an Häusern hochklettern ein Klacks.

Die Superheldenkräfte von Müttern werden immer wieder gebraucht: In durchwachten Nächten, beim Jonglieren mit Terminen, beim Zubettbringen der Kinder und tagsüber immer wieder zwischendurch bei allen Unwägbarkeiten des Lebens mit Kindern; es scheint, als hätten Mütter mindestens vier Paar Hände.

Ganz besonders wagemutige Superheldinnen sind Mütter behinderter Kinder. Weiterlesen