Die kaiserliche Woche // KW 20

by Kaiserin

Und ich hätte mir gewünscht, irgendjemand hätte mir die Erlaubnis erteilt, zu machen was mir gut tut. Weil ich das nicht konnte. Wünschte, irgendjemand hätte gesagt, es ist okay, beim stundenlangen Stillen auch stundenlang Filme zu gucken, oder es ist okay, auf Pausenmodus zu gehen, und dass man sich nicht ins Aus katapultiert, wenn man für ein paar Monate nichts nebenbei macht und chillt. Nicole von Horst hat für Kleinderdrei einen intimen und tröstlichen Artikel darüber geschrieben, wie schwierig es ist, auf sich selbst zu hören. Über verschüttete Milch weinen

Blogs bilden das private Leben ab und sind damit politisch, denn private Fragestellungen beinhalten auch immer öffentliche Fragen. Heinz Bude ist einer der führenden deutschen Soziologen und spricht auf NIDO.de über Familie, Elternschaft und Perspektiven: „Niemand will dumm dastehen“

Fast hatte ich das Gefühl, keine Artikel mehr zu #regrettingmotherhood lesen zu wollen. Bis Jacinta Nandi mir gezeigt hat, dass eben doch noch nicht alles dazu gesagt ist. Hier der beste Text zur Debatte: Alleine mit dem Hass der Gesellschaft

Nicht jede Person ist zu symbolischen Beziehungen befähigt oder gewillt. Warum sollten alle Frauen, die Mütter werden, zu einer Mutter-Kind-Beziehung bereit sein, die von ihnen abverlangt, allgegenwärtig zu sein, unbedingt verfügbar – beides sowohl körperlich als auch emotional – und bedingungslos liebend? fragt Márcia Elisa Moser. Der ganze großartige Texte: Traurige Mütter

Katharina Ludwig ist Journalistin und hat den Blick für schräge Details und charmante Menschen. Ihre Beobachtungen des Alltags schreibt sie ab jetzt ins Internet. Ihr Blog, der abonniert gehört: Grüße aus B.

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Die kaiserliche Woche // KW 34

by Kaiserin

Im Familienalltag kommt ein Wochenrückblick oft zu kurz. Hier nehme ich mir die Zeit, die Woche Revue passieren zu lassen. Mit meinen Lieblingsbildern von Instagram und ein paar persönlichen Empfehlungen.

Lebenswert: Reisen. In dieser Woche reiste ich von Berlin nach Bonn, von Bonn nach Düsseldorf und von Düsseldorf wieder zurück nach Berlin. Wie ich ja bereits hier geschrieben habe, sind die Aufzüge am Berliner Hauptbahnhof immer wieder ein Ärgernis. Obwohl wir dieses Mal 30 Minuten vor Abfahrt des Zuges dort waren, hätten wir ihn fast verpasst. Eine meiner Lieblingsblogger_innen hat sich nicht nur über Aufzüge empört, sondern auch über die Menschen, die mit ihnen fahren: Aufzughonks. Weiterlesen