Die kaiserliche Woche // KW 15

by Kaiserin

Für dich habe ich keine Behinderung. Die wunderbare Anastasia Umrik hat ihrer ebenso wunderbaren kleinen Schwester geschrieben – und zwar einen Liebesbrief.  Die #Umrikschwestern

Liz vom Blog Kiddo the Kid erzählt vom Mama-Blues, gewohnt großartig. Mit dabei: Der Sinn des Lebens – und er hat Grießbrei im Gesicht. Vom Blues

Erziehung zum Hören: Suse Bruha berichtet in einem inspirierenden Radio-Feature vom Machtungleichgewicht zwischen Eltern und Kindern – und davon, wie man andere Wege gehen kann. Kulturtermin: Adultismus Weiterlesen

Bildung und Erziehung für alle!

by Kaiserin

Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr. (Frei nach Wilhelm Busch)

Kinder fordern ihre Eltern, das ist neben Wachsen und Essen und Schlafen und Lernen und Lachen ihre Hauptaufgabe. Kindererziehung die gößte Herausforderung für ihre Eltern. Ob die Kinder behindert sind oder nicht ist dabei zweitrangig. Um Erziehung von Kindern – mit und ohne Behinderung – und um die Belastungsprobe Elternschaft ging es im beim Familientreffen vom CHARGE e.V. im Juli 2014. Wir waren mit viel Gepäck angereist, um andere Familien kennenzulernen, die Kinder mit ähnlichen Handicaps wie Kaiserin 1. Unsere Tochter gilt als taubblind, entwicklungsverzögert, gehbehindert – um nur einige Diagnosen zu nennen. Ihre Diagnoseliste ähnelt der von Menschen mit dem CHARGE-Syndrom. Deshalb kamen wir zum Familientreffen: Austausch mit Familien in ähnlicher Situation, Anregungen für den Familienalltag sammeln,auf der Suche nach Inspiration, Entspannung und Verständnis. Das Programmheft war dick. Die Kinderbetreuung exzellent organisiert. Jedes Kind – behindert oder nicht – hatte eine Eins-zu-Eins-Betreuung, so dass wir Eltern unbesorgt am Vortragsprogramm teilnehmen konnten. Gelebte Inklusion durch Gebärdensprachdolmetscher, eine barrierefreie Unterkunft und Betreuer_innen, die in Gebärdensprache kommunizieren konnten. Schon allein um dieses wunderbare Miteinander erleben zu dürfen, hat sich die Reise für uns gelohnt.

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Brief von einer nicht perfekten Mutter

by Kaiserin

Liebe Susanne, liebe Anja,

danke für Euren inspirierenden Briefwechsel! (Susannes Text hier, Anjas Antwort hier)

Eure Briefe zeigen, warum ich Elternblogs mittlerweile mag: Ich schaue beim Lesen über den eigenen Tellerrand, denke immer wieder „ja, so kann man das auch machen“, manchmal auch „Herrje!“ und kann mir oft hier und da ein Scheibchen abschneiden für das Leben mit meinen Kindern; auch wenn meine Kaiserin 1 mehrfach behindert ist. In vielerlei Hinsicht macht die Behinderung des eigenen Kindes einen Unterschied – bei den Elternthemen, die Ihr angesprochen habt, eher nicht.

Die Leitfrage Eures Briefwechsels lautet: Wie bin/werde ich eine gute Mutter? Weiterlesen