Fremdwerte

by Kaiserin

Auf diesem Blog geht es um Inklusion, Chancengerechtigkeit, Familie, Feminismus und mehr. Um das alles – und mehr – geht es auch in diesem Text, über den ich gestolpert bin und von dem ich mir wünsche, dass ihn sehr viele Menschen lesen. Die Autorin möchte anonym bleiben; ich freue mich, den Text veröffentlichen zu dürfen.

In der letzten Woche habe ich viel über Frauen und ihre Sichtbarkeit nachgedacht, dazu gab es einige Texte im Netz: einerseits den Ursprungstext über die gebotoxte Frau, in dem eine Frau darüber schrieb, wie schwierig es ist, als Frau über 40 noch sichtbar zu bleiben, DasNuf schrieb „Im Gegensatz zu meinem Körper dürfen meine Worte Gewicht haben“, Journelle schrieb „Sichtbarkeit einfordern“, und Kitty Koma einen Text über das Altern in der Filmbranche, „Nimm! Mich! Wahr!“. Weiterlesen

Kalendergefühle

by Kaiserin

Auf diesem Blog geht es um Inklusion, um die gleichberechtigte Teilhabe am Leben, oft im Kontext von Behinderung.  Um Teilhabe geht es auch in diesem Text, über den ich gestolpert bin und von dem ich mir wünsche, dass ihn sehr viele Menschen lesen. Die Autorin möchte anonym bleiben; ich freue mich, den Text veröffentlichen zu dürfen.

Eine Mutter schrieb kürzlich einen ironisch gemeinten überspitzten Text, in dem sie vom Bastelstress schrieb, den Adventskalender befüllen zu müssen; nicht mal Rauschmittel außer Wein könne man dazu nehmen. Das führte zu einer Aufregungswelle unter den Onlinemüttern: die, die selbst und gern basteln, die, die einen aus Schokolade kaufen und gut ist; und die, die meinten, gerade unter den Müttern müsse man sich in Ruhe lassen endlich. Das setze doch die einen nicht unter Druck, nur weil man selbst einen bastelt, können die anderen doch einen aus Schokolade haben und alles wäre gut. Weiterlesen

Die kaiserliche Woche // KW 17

by Kaiserin

Wenn ein behindertes oder chronisch krankes Kind geboren wird, müssen sich die Eltern mit vielen Themen auseinander setzen. Gerade in der ersten Zeit geht es nicht nur darum, sich in der neuen Situation zurecht zu finden. Die Eltern müssen sich auch um Bürokratie und Organisation kümme: Wo beantragen wir die benötigten Hilfsmittel? Wer kann mein behindertes Kind betreuen? Wo finden wir medizinische Expertinnen? Und viele weitere Fragen – Anlaufstellen gibt es einige. Aber welche ist die passende? Was fehlt: Eine zentrale Anlaufstelle für den vielfältigen Bedarf von Kindern mit einem besonderes Versorgungs- oder Betreuungsbedarf. Genau dafür gibt es jetzt eine Petition. Alle Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten gibt es hier: Petition fordert zentrale Anlaufstelle für besondere Familien

Wie spielen eigentlich behinderte Kinder? Und mit welchem Spielzeug? Natürlich ist das keine Frage, auf die es nur eine Antwort gibt. Ella vom Blog Ringelmiez stellt sie trotzdem – und es ist schon eine bunte Mischung an Antworten zusammen gekommen. Vielleicht fällt Dir auch noch was dazu ein? Gesucht: Spielzeugideen für Kinder mit Behinderung

Noch bis zum 3. Mai 2015 wird der Titel Best of Online Acitism vergeben – abgestimmt dafür wird täglich. Stimmen für das Kaiserinnenreich (oder die anderen tollen Projekte wie zum Beispiel das Blog Kleinerdrei) bitte hier entlang: THE BOBS – Best of Online Activism / People`s Choice for German 2015

Fabian schreibt den immer lesenswerten Blog New Kid and the Blog und hat gerade eine tolle Aktion eines Vaters vorgestellt. Dieser lässt seinen Sohn mit Hilfe von Photoshop fliegen – und setzt damit für sich selbst, seinen Sohn und die Öffentlichkeit ein Zeichen: Alles ist möglich, mit oder ohne Behinderung. Wunderbare Bilder sind dabei entstanden: Vater bringt Sohn mit Down-Syndrom das Fliegen bei

Den besten Artikel über Elternschaft und Geschlechterrollen hat Jochen König für DIE ZEIT geschrieben: Fritzi sagt Mama zu Papa Weiterlesen

Und wie machst du das?

by Kaiserin

Das echte Leben, alles, samt der Schwächen und Hindernisse, samt der Ecken, Kanten, Falten, Durchhänger, Wunden, Narben, Müdigkeiten, Nervenzusammenbrüche und was es sonst noch alles gibt: es hat mich immer mehr interessiert als die begradigten und behübschten Versionen, die man manchmal erzählt bekommt, von Zeitschriften, von Filmen, von Menschen, die man trifft, manchmal macht man sich ja auch selbst einiges vor – ich inklusive. Obwohl das echte Leben so viel spannender, rührender, komischer, bewundernswerter ist als seine Fassaden. (Okka Rohd) Weiterlesen

Irgendwas ist immer

by Kaiserin

Eigentlich ist alles bestens organisiert: Meine Töchter haben beide einen KiTa-Platz, zusätzlich hat Kaiserin 1 hat eine tolle Einzelfallhelferin. Für einen Alltag ohne ständig mit einen Fuß im Burnout stehen zu müssen ist also gesorgt. Eigentlich.

In den vergangenen zweieinhalb Jahren aber gab es nur eine Konstante in unserer Familie: Wir haben keinen Alltag. Weiterlesen