»Werde, die du bist!«

by Kaiserin

Tina hat ein Kind bekommen. Auf Facebook und ihrem Blog zeigt sie Fotos vom Baby und schreibt dazu einen Leitspruch, ein Zitat von Hedwig Dohm, Feministin und Publizistin: »Werde, die du bist«.

Abgesehen davon, dass ich Hedwig Dohm und ihr Schaffen schätze, bin ich bewegt von diesem Satz. Gibt es einen passenderen Begleitsatz (das Wort gefällt mir besser als »Leitspruch«) für ein neugeborenes Kind? Ich kenne keinen schöneren.

Gleichzeitig ist es ein wichtiger Satz. Denn schon während der Schwangerschaft sind Eltern mit der Frage konfrontiert, »was es denn wohl werden wird«.
»Ein Kind, hoffentlich«, habe ich schon während meiner ersten Schwangerschaft am liebsten geantwortet. Weiterlesen

Die kaiserliche Woche // KW 11

by Kaiserin

Eine meiner liebsten und längsten Freundinnen ist gerade schwanger, im zehnten Monat. Leider lebt sie weder in unserem Haus, noch in meiner Stadt. Trotzdem warte ich jeden Tag darauf, dass auf meinem Telefon die Nachricht erscheint: Es geht los! Wie sich das anfühlt, wenn die Freundin ein Kind erwartet, hat Steffi vom Blog OhhhMhh wunderbar beschrieben: Eine Buchstabentasse mit Blumen und wie das ist, wenn man selbst schon Mama ist und es die Freundin dann wird.

Maral ist Autistin und die Tochter von Olaf Schäfer. Er schreibt bei ZEIT Online, was für ein Glück das Leben mit Maral für ihn ist: Gut, dass dieses Kind ausgerechnet bei mir gelandet ist

Auf dem Blog von Aktion Mensch haben Anastasia Umrik und ich über unsere erste Begegnung geschrieben. Zu diesem Thema gibt es jetzt auch ein großartiges Video, das mich sehr bewegt hat. Ein Beweis dafür, dass Inklusion nur durch Konfrontation gelingen kann: Das erste Mal Weiterlesen

Die kaiserliche Woche // KW 48

by Kaiserin

Im Familienalltag kommt ein Wochenrückblick oft zu kurz. Hier nehme ich mir die Zeit, die Woche Revue passieren zu lassen. Mit meinen Lieblingslinks, Bildern von Instagram und Worten von mir.

Lesenswert: Ein Gespräch von vier Vollzeit arbeitenden Müttern in der ZEIT hat mich vor einigen Tagen gedanklich bewegt. Nun ist es auch online: „Zu Hause war ich diese Woche gar nicht“

Lesenswert II: Meine neue Lieblingsbloggerin Liz hat ihr erstes Kind per Kaiserschnitt entbunden. Um das Erlebte zu verarbeiten, hat sie darüber geschrieben. Für alle Frauen mit ähnlichen Erfahrungen, denen vielleicht die Worte fehlen: „Aus dem Bauch heraus“ Weiterlesen

Wie sagen wir es unseren Freunden?

by Kaiserin

Nachdem Kaiserin 1 auf der Welt war, durften wir sie vier Stunden lang nicht sehen. Sie kam also aus meinem Bauch raus und zack!, direkt auf die Intensivstation. Niemand sagte uns, was los war; was wohl daran lag, dass niemand wusste, was los war. Irgendwann durften wir sie sehen, verkabelt, verquollen und beatmet. Auf dem Weg dahin kam der erste Glückwunsch, von Pfleger Björn. Ja, wir hatten ein Kind bekommen! Es war zwar auf der Intensivstation, aber es war da, es lebte, es war ein Mädchen! Herzlichen Glückwunsch.

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