Die kaiserliche Woche // KW 48

by Kaiserin

Inklusion in der Kita ist leider nach wie vor keine Selbstverständlichkeit.
Hier habe ich vor einem Jahr über unsere Suche nach einem Kitaplatz geschrieben: Füttern? Kriegen wir hin
Hier eine aktuelle Geschichte aus Hamburg: Lina bleibt zu Hause

Genau darüber durfte ich auch im Interview mit Marisa Strobel vom vorwärts sprechen. Es geht um Barrieren, Bürokratie und Pränatale Diagnostik: „Wir sind weit entfernt von einer inklusiven Gesellschaft“

Antje Schrupp denkt über eine Lösung der Care-Krise nach, die auch Familien mit behinderten Kindern betrifft. (…) Denn wäre Care, also Sorgearbeit, bei uns ein zentraler Wohlstandsindikator und würde entsprechend für wichtig erachtet, dann könnten diese Themen völlig anders diskutiert werden. Dann kämen Eltern eines behinderten Kindes nicht in Versorgungs-Engpässe: Sie könnten, je nach Belieben, ihre Erwerbsarbeit reduzieren oder gesellschaftliche Hilfen in Anspruch nehmen, oder beides. Care-Krise gelöst: Wir sind alle psychisch krank

In Ein Fels und die Brandung beschreibt Valerie Schönian die Liebe zu einem autistischen Mann.

Am 7. Dezember wird der Deutsche Reporterpreis in verschiedenen Kategorien vergeben. Alle nominierten, großartigen Arbeiten gibt es jetzt schon hier zu lesen.

Noch mehr zu lesen gibt es bei den Schwestern Grimm. Eine Projektseite, die zeigt, was es mit Geschichten macht, wenn die Geschlechter variiert werden. Die Schwestern Grimm

Einfach mal schnell die Welt retten? Click here to save the world. Weiterlesen

Die kaiserliche Woche // KW 16

by Kaiserin

Eine Nominierung für das Kaiserinnenreich! Juhu! Und was für eine: Mit The Bobs richtet die Deutsche Welle seit 2004 einen internationalen Wettbewerb für Blogger, Aktivisten und Journalisten aus, die sich im Internet für freie Meinungsäußerung und Menschenrechte einsetzen. Auf der Website steht: Die Bobs sind weltweit der einzig wirklich internationale Wettbewerb, der kreative und mutige Produktionen im Web über Sprach- und Kulturbarrieren hinweg würdigt, und damit kompetent einen Weg weist durch die Vielfalt der Angebote im Netz. Bis zum 3. Mai 2015 wird online abgestimmt – und das täglich. Stimmen für das Kaiserinnenreich (oder die anderen tollen Projekte wie zum Beispiel das Blog Kleinerdrei) bitte hier entlang: THE BOBS – Best of Online Activism / People`s Choice for German 2015

Anfang Mai findet die re:publica statt, für die ich mich zusammen mit Raúl Krauthausen auf die Suche nach Europas digitaler Behindertenbewegung begebe. Wer kein Ticket für die re:publica hat, selbst Blogger_in ist und sich weiterbilden möchte, dem lege ich Blogfamilia ans Herz, die erste kinderfreundliche Blogkonferenz.

Wie meine perfekte Welt aussieht? Annähernd so wie die, von der Katja im Interview auf Indres Blog M i Ma spricht: Ein Blick hinter KrachBumm

Patricia schreibt auf ihrem Blog Das Nuf über Schönheit und verlinkt dabei zwei großartige Frauen: Die tägliche Übung

Von einer inklusiven Gesellschaft sind wir noch weit entfernt – sichtbar wird das leider auch in KinderbüchernMama notes hat ein paar vielfältige Exemplare vorgestellt: Kinderbücher über Vielfalt, Toleranz und Anders-Sein. Kinderbücher in Gebärdensprache gibt`s übrigens hier. Und tolle Bücher für sehbehinderte Kinder hier.

Wie ich mich oft auf Spielplätzen fühle, beschreibt Nicole bei Kleinerdrei: Kind und Spielplatz

Beim STERN war ich – Pardon, Kaiserin 2! – ein Tweet der Woche: „Du bist ein großes Mädchen, Papa!“ Weiterlesen

Dürfen Mädchen mit Down-Syndrom Prinzessinnen sein?

by Kaiserin

Na klar! Denkt man. Warum denn auch nicht!?

So klar scheint es aber nicht zu sein, denn eine kurze (nicht empirische Studie) in meinem Umkreis belegt: Es gibt keine Prinzessinnen mit Down-Syndrom. Ich kenne jedenfalls keine und alle, die ich befragt habe, auch nicht. So geht es auch Keston und Andrea Ott-Dahl aus Kalifornien. Sie sind die Eltern von Delaney, einem kleinen Mädchen, das mit dem Down-Syndrom zur Welt kam. Delaney ist großer Fan von Disney-Filmen – und sucht in ihnen vergeblich nach ihr ähnlichen Vorbildern. Das Ehepaar Ott-Dahl wendet sich nun mit einer Petition an den Walt-Disney-Konzern und fordert, in Disney-Filmen auch mal eine Prinzessin mit Down-Syndrom zu zeigen, als Identifikationsfigur für ihre Tochter: Its movies have almost no representation of disabled people, those often bullied and looked down upon by their fellow children. What wonderful lessons of diversity, compassion, and acceptance Disney could teach our kids if they promoted disabled characters as heroes and heroines in their beloved movies!
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