Die kaiserliche Woche // KW 29

by Kaiserin

Familie ist, wo Kinder sind. Lisa Reimann schreibt auf Inklusionsfakten.de über inklusive Pädagogik und wie sie gelingen kann, die Teilhabe von Anfang an. Kinder. Familie. Inklusion. Vielfalt sichtbar machen

„Ich bin bereit, Robin noch ein paar Jahre zuhause zu behalten. Aber damit mir nicht die Kräfte schwinden, brauche ich zwischendurch mehr Entlastung.“ Anett Haubold ist Robins Mutter und pflegt ihren mehrfach behinderten Sohn seit dreizehn Jahren. Über die Schwierigkeiten, ein paar Tage im Jahr Entlastung vom Pflegealltag zu bekommen, berichtet ein Artikel auf dem Blog von Aktion Mensch: Spontan geht gar nichts

New York von unten fand ich schon ziemlich aufregend. Der Fotograf Navid Baraty zeigt in seiner Serie Intersection große Städte von oben. Wow. Über den Dächern von New York

Und dann gibt es natürlich auch noch die Leute, die gar kein Internet haben und denen man Postkarten schreiben muss. Snapchat, WhatsApp, iMessage, Facebook, Skype, E-Mails, Telefonate – die Liste der Kommunikationskanäle ist unendlich. Antje Schrupp erweitert ihr Adressbuch durch die Zeile: „erfolgsversprechendster Kommunikationskanal“: Über welchen Kanal hätten Sie`s denn gern?

Ich haue nicht jedes Wochenende auf den Putz. Aber wenn schon, denke ich beim Abschied von meinen Kindern, denn schon! NIDO-Redakteur_innen haben Antworten auf die Frage: Habe ich mich verändert?

Eine merkwürdige Symmetrie, denke ich, wie ich da am Abendbrottisch mit der Freundin und ihrer Tochter sitze: wie wir am Anfang des Lebens lernen, selbst zu essen, und es dann am Ende des Lebens wieder entlernen. Ein schöner Text über das Leben. Beim Abendbrot Weiterlesen

Einer dieser Tage // Teil I

by Kaiserin

Heute ist einer dieser Tage. Er beginnt um 7 Uhr mit der Nachricht des Pflegedienstes auf meiner Mailbox: „Die Krankenschwester, die heute zur Kita-Begleitung eingeteilt ist, hat sich gerade krank gemeldet. Einen Ersatz haben wir bisher leider noch nicht gefunden. Wir suchen weiter.“ 7.15 Uhr, Kaiserin 1 wird wach. 7.20 Uhr, Kaiserin 2 wird wach, zum vierten Mal in dieser Nacht. „Hallo Mama!“ sagt sie. Dann: „Aufstehen!“ Ihr Wunsch, mein Befehl.

7.30 Uhr doppelter Windelwechsel. 7.45 Uhr Anruf in der Kita mit der Frage, in welchem Zeitraum die Integrationserzieherin von Kaiserin 1 heute arbeitet. Die Antwort gefällt mir nicht: 10.30 bis 14 Uhr. Aber immerhin ist sie da. SMS an die Einzelfallhelferin mit der Frage, ob sie Kaiserin 1 schon um 14 Uhr aus der Kita abholen kann. Kurze Zeit später die Antwort: sie kann. Glück gehabt. Trotzdem muss ich das geplante Interview für 10.30 Uhr verschieben. 8.30 Uhr: Mail an Interviewpartnerin, Bitte um Verschiebung. Schnell duschen. Danach drei Nachrichten auf dem Handy. Weiterlesen

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung oder: Ein ganz normaler Mittwoch

by Kaiserin

Heute ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Als Familie mit einem behinderten Kind ist für uns täglich der Tag der behinderten Menschen. Jeder Tag ein Feiertag – oder so ähnlich. Der Hintergrund dieses offiziellen Datums ist ein sinnvoller: Der Einsatz für die Würde, die Rechte und das Wohlergehen von Menschen mit Behinderung soll gefördert werden. In der Öffentlichkeit soll für die Lebensrealität von Menschen mit Behinderung sensibilisiert werden. Auch mein Blog wurde aus diesem Bedürfnis heraus geboren. Ich möchte zeigen, dass das Leben mit der Geburt eines mehrfach behinderten Kindes nicht vorbei ist, möchte die Bereicherung meines Lebens durch meine behinderte Tochter darstellen, aber auch die vielen Stolpersteine nicht verschweigen.

Leben mit Behinderung – darum ging es auch die vergangenen zwei Tage beim Zukunftskongress der Aktion Mensch, #INKLUSION2025 in Berlin. Die Leitfrage in vielen spannenden Panels: „Wie wird Inklusion im Jahr 2025 aussehen?“ Was braucht es, um Inklusion zu leben? Bereichernd für mich waren vor allem die vielen kurzen und langen Gespräche, die sich zwischendurch ergaben: Mit (Online-)Aktivisten, Blogger_innen (zum Beispiel mit dieser oder diesem oder dieser), Referent_innen, anderen Eltern von Kindern mit Behinderung und mit Kindern von Eltern mit Behinderung. Weiterlesen