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Ich sage immer wieder, wie gerne ich davon träume, wenn wir am Kiosk irgendeine Zeitschrift kaufen und ganz unspektakulär – und trotzdem schön – Familien mit behinderten Kindern sehen können. Oder wenn über pflegende Mütter in ihrer Vielfalt in den großen Medienkanälen berichtet wird. Unspektakulär deshalb, weil die Berichte, die über uns gemacht werden, oft einen mitleidigen Ton haben oder ein Bild von uns verkaufen, als hätten wir Superkräfte. Wir brauchen weder Mitleid noch Applaus. Dennoch ist unser Familienmodell lebenswert und muss auch in seiner Vielfalt sichtbar werden.
Mit Hilfe eines tollen und sensiblen Fernsehteams durfte ich meinen Weg als pflegende Mutter – und als Frau – ein wenig sichtbar machen.
Die Fernsehsendung Frau tv (WDR) war im März bei mir zu Hause. Ein Team von drei Frauen, die Journalistin und zwei Kamerafrauen, haben für mich einen sicheren Rahmen geschaffen, in dem ich mich sehr wohl gefühlt habe und viele wichtige Momente aus meinem Leben, seit Kind Nr. 3 da ist, teilen durfte. Ich erzählte über meinen Weg von der Diagnose meines Kindes während der Schwangerschaft, über die erste Ablehnung der Krankenkasse, über die Broschüre “Hauptsache gesund? Nein, Hauptsache geliebt“, über meinen Weg hierher zu diesem Blog – meinen tiefen Dank an Mareice Kaiser – und über meine Promotion. Nicht nur, weil es meine Geschichte ist und ich darin vorkomme, aber ich fand die Sendung sehr berührend und toll moderiert.
Schon neugierig geworden? Hier könnt ihr euch die Sendung anschauen.
Natürlich bin ich auch neugierig, wie euch die Sendung gefallen hat. Hier unten könnt ihr einen Kommentar hinterlassen.
Viele Grüße, eure Bárbara

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