Und wie machst du das, Alex?

by Der Mutterfragebogen

Alex ist mit ihrem Instagram Account  eine erfrischende Abwechslung von der perfekten Welt, die dort oft zu sehen ist. Ehrlich und sympathisch schreibt sie vom Leben mit einem behinderten Kind und den Grenzen, die sie manchmal erreicht. Aber eben auch von den schönen Momenten. Vor kurzem hat sie mit ihrem Label „Special Edition“ Premiere gefeiert und wir haben das als Anlass gesehen, ihr hier eine Stimme zu geben. Hier erzählt sie uns also heute, wie sie das macht. Weiterlesen

Und wie machst du das, Fredi?

by Der Mutterfragebogen

Es gibt viele Frauen, deren Schriften ich besonders gerne lese. Fredi ist eine dieser Frauen.
Ihre klare Art  zu schreiben  und der sehr gute Content auf ihrem Instagram-Account laden mich immer zum Nachdenken ein.
Sie bringt für mich Qualitäten zusammen, die ich besonders schätze: scharfe gesellschaftliche Kritik, wenn es um Inklusion und Ableismus geht,
eine große Resilienz und das Gefühl, dass die Liebe zu ihrem kleinen Lion auch vieles bewirken kann.
Ich freue mich sehr, Fredis Gesicht hier bei uns im Blog sehen zu können. (Bárbara)

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Und wie machst du das, Lena?

by Der Mutterfragebogen

Irgendwann in der Zeit, nachdem mein drittes Kind zur Welt kam und als ich noch kaum etwas anderes als Panik spüren konnte, entdeckte ich Lena. Irgendein Hashtag führte mich auf ihre Seite, als ich auf der Suche nach den Menschen hinter den medizinischen Fachartikeln und Symptomlisten war. Ich fühlte direkt eine Verbundenheit. Wir teilten den Schmerz und die Liebe in einer Welt nach der Diagnose. Wochen später schrieb ich in meine Story auf Instagram, dass mir jede*r Themen oder Fragen schicken könnte. Und sie schrieb mir die Frage, die ich mir auch stellte: Wie macht man weiter? Zwischen ihren Worten fühle ich ihre Verletzlichkeit und Erschöpfung und ebenso ihre Liebe und Kraf, die alles zusammenhält. Uns erzählt sie, wie sie das macht. Weiterlesen

Und wie machst du das, Anna?

by Der Mutterfragebogen

Ich habe Anna online kennengelernt. Eines unserer ersten Gespräche handelte davon, wie wichtig es ist, dass Kinder mit Behinderung sichtbar sind – auch online. Sie schrieb mir: „Ich habe hier auf Insta mehr alike-Eltern von behinderten Kindern „getroffen“ als in den verschiedenen Krabbelgruppen hier vor Ort.“ Social Media kann für Menschen, die im echten Leben oft übersehen und überhört werden, eine Bühne sein. Eine Bühne, die zu Sichtbarkeit und Austausch genutzt werden kann. Eine Bühne, die Gemeinschaft und Bewusst sein schafft. Das alles tut Anna auf ihrem Instagram-Account. Sie schreibt über den Alltag mit drei Kindern, davon zwei mit Behinderung, Rassismus und Bratensoße. Uns erzählt sie, wie sie es macht. Weiterlesen

„Ich kann nicht den Lead in einer Telefonkonferenz haben und gleichzeitig aufpassen, dass Amalia beim Übergeben keinen Mageninhalt aspiriert“

by Mareice Kaiser

„Kannst du das Interview zeitnah veröffentlichen?“ fragt Magdalena per Mail. „Wir brauchen Munition.“ Magdalena kämpft gemeinsam mit anderen Eltern für den Erhalt von Integrationsplätzen in Frankfurter Kitas. Hier kommt das Interview mit einer Mutter, Rechtsanwältin und Kämpferin. Weiterlesen

»Sicher und einfach ist hier nichts«
Filmtipp: »Uma und wir«

by Mareice Kaiser

Tabea Hosche arbeitet als TV-Journalistin und Filmemacherin, meistens porträtiert sie in ihren Filmen Menschen mit Behinderung, erzählt Lebensgeschichten von anderen. In ihrem ersten Dokumentarfilm „Uma und ich“ zeigte sie ihr Familienleben – nah und ehrlich. Heute Abend läuft ihr zweiter Dokumentarfilm „Uma und wir“ im WDR, in dem sie ihre dritte Schwangerschaft und die Ambivalenzen rund um Pränataldiagnostik behandelt. Weiterlesen

»Kein Zeitraffer. Es aushalten. Tag für Tag.«
22 Monate

by Mareice Kaiser

Um 21:50 Uhr klingelt das Telefon. Ich gehe ran. Hier ist die stellvertretende Pflegedienstleistung. Es tut uns leid, aber der Nachtdienst kommt heute nicht. Die Schwester hat gerade angerufen. Sie hat sich den Fuß umgeknickt und kann nicht zu Ihnen. Heute kommt also keiner. Ist das für Sie in Ordnung? fragt sie. Mir rutscht ein Nein raus. Nein, es ist nicht in Ordnung für uns. Kann denn keine Vertretung kommen? frage ich. Nein, antwortet sie. Die Kollegen müssten ja vorschlafen. So kurzfristig gibt es keine Vertretung. Ich sage, wir als Eltern haben doch auch nicht vorgeschlafen. Es tut ihr leid, sagt sie. Sie sagt, wenn etwas ist in der Nacht, können wir sie anrufen. Sie hat Bereitschaftsdienst. Ich sage nur: Darf ich sie anrufen, wenn ich vor Müdigkeit nicht mehr auf Josef achten kann. Kommen sie dann vorbei? Nein, antwortet sie. So meint sie es nicht. Wenn es Josef schlecht geht. Ich antworte. Dann rufe ich doch eher einen Arzt an. Auf Wiederhören. Auszug aus dem Blog 22 Monate Weiterlesen

Und wie machst du das, Natascha?

by Mareice Kaiser

Eine Schule in Berlin-Zehlendorf soll geschlossen werden, ohne offiziellen Beschluss. „Das Auslaufen der Pestalozzi-Schule ist auch deshalb umstritten, weil Förderkinder im Regel-Schulbetrieb oftmals nicht adäquat betreut werden können.“ Was das für betroffene Schüler*innen bedeutet, erzählt Natascha. Ihre Tochter Pauline geht auf die Pestalozzi-Schule – und ist darauf mehr angewiesen als andere Kinder. Weiterlesen

Und wie machst Du das, Sandra?

by Mareice Kaiser

„Wer heute schwanger ist, braucht Kraft, um einfach guter Hoffnung zu sein.“ Sandra Schulz hat das Buch geschrieben, das sie selbst gern gelesen hätte. In „Das ganze Kind hat so viele Fehler“ – übrigens ein Originalzitat eines betreuenden Arztes – berichtet sie von der Entscheidung für ihre Tochter Marja. Ein kluges, berührendes und wichtiges Buch. Ich freue mich sehr, dass Sandra im Mutterfragebogen aus ihrer Schwangerschaft und ihrem Leben mit Marja erzählt.  Weiterlesen

Sommerpause

by Mareice Kaiser

»Wann geht’s denn eigentlich weiter mit den Mütter-Interviews auf deinem Blog?“, wurde ich nach einer Lesung gefragt. Meine Antwort: »Ich weiß es nicht.«
Es wird irgendwann weitergehen – im Moment gibt es andere Prioritäten in meinem Leben. Leben, zum Beispiel.

»Ein Mal Erdbeere mit bunten Streuseln, bitte«, zum Beispiel.
»Warum heißt das eigentlich Bürgersteig, obwohl hier gar keine Burger verkauft werden?«, zum Beispiel.
»Einen Wodka-Lemon, bitte«, zum Beispiel.
»Ist ein See ein kleines Meer?«, zum Beispiel. Weiterlesen