Und wie machst du das, Alex?

by Der Mutterfragebogen

Alex ist mit ihrem Instagram Account  eine erfrischende Abwechslung von der perfekten Welt, die dort oft zu sehen ist. Ehrlich und sympathisch schreibt sie vom Leben mit einem behinderten Kind und den Grenzen, die sie manchmal erreicht. Aber eben auch von den schönen Momenten. Vor kurzem hat sie mit ihrem Label „Special Edition“ Premiere gefeiert und wir haben das als Anlass gesehen, ihr hier eine Stimme zu geben. Hier erzählt sie uns also heute, wie sie das macht. Weiterlesen

Und wie machst du das, Fredi?

by Der Mutterfragebogen

Es gibt viele Frauen, deren Schriften ich besonders gerne lese. Fredi ist eine dieser Frauen.
Ihre klare Art  zu schreiben  und der sehr gute Content auf ihrem Instagram-Account laden mich immer zum Nachdenken ein.
Sie bringt für mich Qualitäten zusammen, die ich besonders schätze: scharfe gesellschaftliche Kritik, wenn es um Inklusion und Ableismus geht,
eine große Resilienz und das Gefühl, dass die Liebe zu ihrem kleinen Lion auch vieles bewirken kann.
Ich freue mich sehr, Fredis Gesicht hier bei uns im Blog sehen zu können. (Bárbara)

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Und wie machst du das, Anna?

by Der Mutterfragebogen

Ich habe Anna online kennengelernt. Eines unserer ersten Gespräche handelte davon, wie wichtig es ist, dass Kinder mit Behinderung sichtbar sind – auch online. Sie schrieb mir: „Ich habe hier auf Insta mehr alike-Eltern von behinderten Kindern „getroffen“ als in den verschiedenen Krabbelgruppen hier vor Ort.“ Social Media kann für Menschen, die im echten Leben oft übersehen und überhört werden, eine Bühne sein. Eine Bühne, die zu Sichtbarkeit und Austausch genutzt werden kann. Eine Bühne, die Gemeinschaft und Bewusst sein schafft. Das alles tut Anna auf ihrem Instagram-Account. Sie schreibt über den Alltag mit drei Kindern, davon zwei mit Behinderung, Rassismus und Bratensoße. Uns erzählt sie, wie sie es macht. Weiterlesen

Und wie machst du das, Monika?

by Mareice Kaiser

Im Januar 2005 hätte ich wohl nicht gedacht, dass ich im Januar 2015 immer noch ein Weblog habe; statt mit dem kleinen Blondschopf auf dem Schoß dann an der Seite eines 1,85 m großen Teenagers. Der Teenager heißt John und ist nicht nur groß, sondern auch Autist. Die schreibende Mutter heißt Monika und ist eine der beeindruckendsten Frauen, die ich – glücklicherweise auch persönlich – kenne. Auf ihrem großartig betitelten Blog Gedankenträger schreibt sie seit über zehn Jahren über alle Themen, die sie beschäftigen. Es geht dabei um Literatur, aktuelle gesellschaftliche Debatten, gute Orte und ja, auch immer wieder um das Leben als Mutter eines autistischen Sohnes, der seine Mutter im vergangenen Jahr in der Körpergröße überholt hat. Weiterlesen

Und wie machst du das, Tabea?

by Mareice Kaiser

Du, ich kenne eine Mutter mit einem Kind, das auch schlecht hören kann. Außerdem ist sie total cool und nett und auch Journalistin! Die musst du unbedingt kennenlernen! riet mir im vergangenen Jahr eine Freundin. Gesagt, getan. Sie verknüpfte Tabea und mich miteinander. Wir trafen uns im Sommer in einem Eiscafé, als wir das Alter unserer kleinen Töchter noch in Monaten zählten. Ich stillte Kaiserin 1 umständlich (in der Öffentlichkeit konnte ich mich dabei nie entspannen), während ich neidisch auf Ebbas erste Schritte schielte. Mittlerweile feiern wir die Kindergeburtstage zusammen und sehen uns dazwischen so häufig es geht; meist seltener als wir wollen. Spannend an unseren Gesprächen ist – neben dem Zufall, dass wir in der gleichen Familienkonstellation (zwei Töchter in kurzem Abstand, die ältere mit Behinderung) leben, dass sich auch unsere Interessen außerhalb von Familienthemen decken. Die Begeisterung für Menschen und ihre Geschichten ist Tabea in jedem Satz anzuhören – sie strahlt Menschenliebe aus. Ich liebe es, ihr zuzusehen, wie sie mit ihrer großen Tochter in einem Mischmasch aus verbaler und Gebärdensprache kommuniziert. Sie ist dabei behutsam und geduldig. Von Tabea lerne ich viel.

Ich freue mich sehr, heute meine liebe Kiez-Nachbarin hier im Kaiserinnenreich in der Serie Der Mutterfragebogen, Special Needs Edition zu Gast zu haben. Vorhang auf für diese strahlende Frau! Weiterlesen

Und wie machst Du das, Birte?

by Mareice Kaiser

Den Auftakt der neuen Interview-Serie Und wie machst du das? macht eine ganz besondere Spezialmuddi, wie sie sich selbst nennt. Ich lernte sie kennen, als Kaiserin 1 noch sehr klein war. Sehr klein und sehr dünn, eine Magensonde hing ihr aus der Nase. Ein Monitor piepste, wenn er zu wenig Sauerstoff in ihrem Blut anzeigte. Der Flüssigsauerstoff im Rucksack auf dem Rücken meines Mannes, immer für den Notfall parat. Wir warteten in unserem Hamburger SPZ auf einen Termin zur „Mundsprechstunde“. Ein deutschlandweites Kompetenzteam sollte sich den Mund unserer Tochter anschauen, die zu dem Zeitpunkt pro Mahlzeit gerade mal 50 bis 100 ml Milch durch die Flasche zu sich nahm. Immer mit der Sorge um Aspiration und eine anschließende Lungenentzündung. Von dem Termin erhofften wir uns Hilfe und einen Ausblick: Wird sie sich jemals ohne Magensonde ernähren können?

Wir versuchten während der Wartezeit angestrengt über sie gebeugt ihr die Milch einzuflößen und hätten die Mutter, die mit ihrem Sohn auf dem Rücken an uns vorbeidüste fast nicht wahrgenommen. Im Vorbeilaufen sagte sie: „So sah das bei uns früher auch aus! Gebt die Hoffnung nicht auf. Mittlerweile isst Willi wie ein Scheunendrescher.“ Für einen kurzen Moment schrumpften unsere Sorgen. Ihr Sohn sah ganz fröhlich aus. Dem ging es früher wirklich mal so wie Kaiserin 1!? Wir konnten es fast nicht glauben. Aber ja, sie hatte es ja gesagt!

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