Und wie machst du das, Ivonne?

by Der Mutterfragebogen

„Am schönsten ist es Abends. Mein Mann liest den Mädels Bücher vor und zum Schluss haben wir ein Ritual. Beide Kinder sollen sagen, wovor sie Angst haben und packen das dann symbolisch in ein Tuch. Danach wird dieses Tuch gemeinsam in den Händen geschaukelt und gesungen „Bad Dreams Bad Dreams go away, Good Dreams Good Dreams here to stay”. Danach strecke ich meine Arme aus und sage “Mama hat euch soooooooooooo lieb“, küsse und umarme beide und wünsche ihnen eine gute Nacht. Beide Kinder machen dabei so süß mit. Emelie hat immer die lustigsten „Ängste“ und Maria versucht alles lautstark nachzubrabbeln und hat dabei den glücklichsten Ausdruck im Gesicht den man sich vorstellen kann. Und (!) ich habe danach endlich Feierabend.“

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Und wie machst du das, Ivonne?

by Der Mutterfragebogen

Für mich ist es nicht wichtig, Ideale in meinem Kopf zu haben, was die Erziehung von Finn betrifft oder mir als Mutter. Für mich ist es wichtig, dass ich bedürfnisorientiert erziehe oder begleite. Das ich dafür sorge, dass es ihm gut geht und ihn da abhole, wo er steht.

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Und wie machst du das, Lena?

by Der Mutterfragebogen

Irgendwann in der Zeit, nachdem mein drittes Kind zur Welt kam und als ich noch kaum etwas anderes als Panik spüren konnte, entdeckte ich Lena. Irgendein Hashtag führte mich auf ihre Seite, als ich auf der Suche nach den Menschen hinter den medizinischen Fachartikeln und Symptomlisten war. Ich fühlte direkt eine Verbundenheit. Wir teilten den Schmerz und die Liebe in einer Welt nach der Diagnose. Wochen später schrieb ich in meine Story auf Instagram, dass mir jede*r Themen oder Fragen schicken könnte. Und sie schrieb mir die Frage, die ich mir auch stellte: Wie macht man weiter? Zwischen ihren Worten fühle ich ihre Verletzlichkeit und Erschöpfung und ebenso ihre Liebe und Kraf, die alles zusammenhält. Uns erzählt sie, wie sie das macht. Weiterlesen

„Ich kann nicht den Lead in einer Telefonkonferenz haben und gleichzeitig aufpassen, dass Amalia beim Übergeben keinen Mageninhalt aspiriert“

by Mareice Kaiser

„Kannst du das Interview zeitnah veröffentlichen?“ fragt Magdalena per Mail. „Wir brauchen Munition.“ Magdalena kämpft gemeinsam mit anderen Eltern für den Erhalt von Integrationsplätzen in Frankfurter Kitas. Hier kommt das Interview mit einer Mutter, Rechtsanwältin und Kämpferin. Weiterlesen

Und wie machst du das, Gaby?

by Kaiserin

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Name: Gaby

Alter: 52 Jahre

Mutter von: Selina Johanna (27 Jahre) und Fiona Marie (11 Jahre)

Oma von: Noah Immanuel (18 Monate)

Ich wohne in Langenfeld im Rheinland. Eine wenig schöne Stadt mit ca. 60 000 Einwohner*innen. Ich liebe dieses Nest von Herzen, denn ich bin hier geboren, tief verwurzelt und in einem guten Netzwerk mit wundervollen Menschen bestens aufgehoben. Kurz nach der Geburt von Fiona haben wir ein Reiheneckhaus in ganz ruhiger Lage und zentrumsnah (nein, das ist hier nicht paradox) gekauft. Mit Garten. Fiona kann toben, Fußball spielen, schaukeln. Im März 2015 konnten wir das Haus direkt nebenan erwerben. Ein riesiger Glücksfall. Das braucht man manchmal einfach: Glück.
Wir bauen um. Seit Monaten. Fiona wird mittelfristig in unserer Nähe leben können mit einer Pflegekraft. Später einmal soll sie sich weiter von uns entfernen. Aber so weit sind wir noch nicht… Weiterlesen

Und wie machst du das, Antje?

by Kaiserin

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Name: Antje

Alter: 37 Jahre

Mutter von:
Tochter 1 (13 Jahre), Tochter 2 (12 Jahre), Tochter 3 (6 Jahre), Kleiner Prinz (2 Jahre)

Eigentlich wohnen wir in einem kleinen Dorf in Sachsen. Eine hügelige Gegend, 40 Minuten von Dresden, sechs Autominuten von der nächsten Einkaufsmöglichkeit entfernt. Mit dem Fahrrad (plus Kindersitz oder Hänger) ist es spätestens auf dem Heimweg eine echte Kraftprobe. Wir haben ein schönes, großes Haus mit großem Garten. Feld und Wald sind gleich hinter der Hecke.
Seit einem Jahr und für ein weiteres leben wir in Changchun/China. Wir wohnen in einer Doppelhaushälfte in einem so genannten „deutschen Dorf“, in dem viele Leute aus Deutschland, aber auch viele Menschen anderer Nationalitäten leben. Das Haus ist so geräumig, dass jedes Kind sein eigenes Zimmer bekommen hat. Es ist ein abgeschlossenes Wohngebiet, das auch überwacht wird. Wir sind umgeben von einem großen Park und ganz in der Nähe gibt es zwei Seen. Weiterlesen

Und wie machst du das, Maria?

by Kaiserin

Maria Umrik ist „die Mutter von…“. Und natürlich noch viel mehr. Allerdings kann ich dieses Interview nicht beginnen, ohne ihre wunderbare Tochter vorzustellen, die mich zu ihr geführt hat: Anastasia Umrik; Unternehmerin, Modemacherin, Autorin, Bloggerin, Traumfrau. Ich freue mich sehr über dieses schöne Familienportrait.  Weiterlesen

Und wie machst du das, Christine?

by Kaiserin

Oft sind es nicht die Behinderungen der Kinder, die das Familienleben zu einer Herausforderung werden lassen, sondern die Reaktionen und die Haltung anderer Menschen. Christine hat das genau so erleben müssen. Sie arbeitet in Hamburg als Lehrerin und ist Mutter von zwei Kindern. Während sie noch die Diagnose „Muskelschwund“ ihrer kleinen Tochter verarbeiten musste, kündigte die Kita den Platz für ihre Tochter. Begründung: Sie sei in einer anderen Einrichtung besser aufgehoben. „Diese Erfahrung war für uns der eigentliche Schock der ganzen Geschichte“, erzählt Christine heute im Mütterfragebogen. Weiterlesen